Kategorie: Tipps und Stilberatung

Schuhe in der Waschmaschine waschen – so funktioniert’s

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Wir alle lieben unsere Sneakers. Wir pflegen sie so gut es geht. Wollen, dass sie immer wie neu aussehen. Machen einen Fünf-Meter-Radius Bogen um jede Pfütze und jedes Schlammloch, um sie sauber zu halten. Aber irgendwann sehen sie dann eben doch alt und dreckig aus. Vor allem, wenn sich das Weiß der Nähte irgendwann in ein ekliges Grau-gelb verwandelt, kommt man mit normalen Schuhreinigern nicht mehr weiter. Und so gibt es bereits seit Jahren eine Diskussion unter Schuhliebhabern: Schuhe in der Waschmaschine waschen – Ja oder Nein?

Turnschuhe in der Waschmaschine waschen

Gehören Schuhe in die Waschmaschine? Die Alternative

Natürlich möchte man seinen zwei Monate alten Airmax so eine Tortur noch nicht antun (seiner Waschmaschine auch nicht), sollte man im Übrigen auch nicht. Denn natürlich ist das Waschen von hochwertigen Sneakers in der Waschmaschine immer mit Risiken verbunden. So gut und solange es geht, sollten sie also grundsätzlich mit den erprobten und bekannten Mittelchen gereinigt werden. Footlocker bietet da immer eine ziemlich gute Auswahl an Reinigungs- und Pflegeprodukten an, in den USA gibt es zudem eine ganze Bandbreite hervorragender Cleaner, allen voran das „Shoe Care Kit“ der Marke ForceField (ein unglaubliches Mittel, wahrscheinlich mit Uran angereichert). Für die Sohle, vor allem etwa bei den Nike Dunks oder Air Force Ones, die Dreck geradezu magisch anzuziehen scheint, tut es oftmals ein einfacher weißer Radiergummi, der das frische Weiß unter dem dunklen Grau hervorlockt.

Doch irgendwann, wenn die geliebten Sneakers dann in die Jahre kommen und all das nichts mehr hilft, wird es Zeit für die Waschmaschine. Doch hierbei gilt es, bestimmte Grundregeln zu beachten, damit es hinterher kein böses Erwachen gibt. Über allem steht dabei wie so oft: Vorsicht walten lassen! Wer jedoch alles richtig macht, dem sollten am Ende seine alten Sneakers fast wie neu erscheinen.

Schuhe in der Waschmaschine waschen

Schuhe in der Waschmaschine waschen: die Schritt für Schritt Anleitung

Einige Schuhliebhaber schwören darauf, vor dem Waschgang die alten Treter erst einmal in einem Eimer mit Wasser und einem Spritzer Essig einzuweichen. Zum einen, um die Fasern weich zu machen und die Schuhe von unangenehmen Gerüchen zu befreien, zum anderen sollen die Sneakers so später leichter sauber werden. Wenn nicht schon geschehen, kommen spätestens jetzt die Schnürsenkel raus, denn die werden natürlich gesondert gewaschen. Die Sneakers kommen dann zusammen mit einem Handtuch in einen Waschbeutel (oder, falls keiner vorhanden, in einen Kissenbezug) und dann ab in die Trommel.

Beim Waschmittel sollten keine aggressiven Produkte gewählt werden, setz stattdessen lieber auf ein Feinwaschmittel ohne Bleiche. Es soll in manchen Schuhläden sogar extra Waschmittel für Sportschuhe geben, vielleicht einfach mal im nächsten Deichmann mal nachfragen und sich ggf. über abweichende Anwendungsregeln aufklären lassen. Nach unseren Anwendungsregeln wird jetzt aber erst mal die Waschmaschine für unsere Bedürfnisse eingestellt: 30 Grad Schonwaschgang reicht völlig, alles darüber kann das Material brüchig machen, Kleber können sich lösen und zusätzlichen Schaden anrichten – „viel hilft viel“ trifft bei der Temperatur also definitiv nicht zu! Ebenfalls wichtig: Den Schleudergang unbedingt abschalten. Ist nicht notwendig und sorgt für eine Unwucht in der Trommel, was die Waschmaschine beschädigen kann – daher wenig ratsam.

Nach dem Waschgang müssten die Schuhe schon mal eine ganze Ecke besser als vorher aussehen, sind aber natürlich noch klitschnass. Also, ab auf die Heizung damit? – Lieber nicht, denn auch durch die Heizungswärme nach dem Waschen können die Kleber brüchig werden und das Material angreifen. Deshalb lieber auf althergebrachte Art die Sneakers großzügig mit Papier ausstopfen. Das saugt die Feuchtigkeit auf und erhält die Form. Vorsichtig mit bunt bedrucktem Papier sein! Das kann den Stoff im Schuhinneren möglicherweise einfärben, was hinterher definitiv nicht cool aussieht. Also am besten weißes Papier für weiße Sneaker nutzen.

Weiße Sneakers von Nike

Turnschuhe in der Waschmaschine waschen: die Risiken

Nach ein, zwei Nächten Trocknen sollten eure geliebten Schuhe nun wieder in ihrer alten, weißen Pracht erstrahlen. Als Allheilmittel sollte das Waschen in der Waschmaschine jedoch nicht betrachtet werden. Das normale, regelmäßige Putzen darf dadurch nicht ersetzt werden. Im Gegenteil, zu häufiges Schuhe in der Waschmaschine waschen kann wieder zur gefürchteten Brüchigkeit der Materialen sorgen und unschöne Risse hervorrufen. Auch Laufschuhe oder Schuhe die zwischen Kunstleder auch außen viel Stoff haben, müssen nicht zwangsweise in die Maschine gestopft werden. Hier tut es oftmals auch heißes Wasser mit Spülmittel. Schuhe einfach eintauchen und gründlich abschrubben.

Fazit

Also, wer das Schuhe in der Waschmaschine waschen mit Vorsicht genießt und nicht gleich die neusten Modelle aus dem Schuhschrank dafür missbraucht, wird überrascht sein, wie sauber die alten Sneakers noch werden können. Und schließlich doch noch den ein oder anderen Sommer überstehen, anstatt in der Mülltonne zu landen.

Fünf Gründe, sich von seinen Sneakers langsam zu trennen

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Wir Sneaker-Nerds wollen es manchmal einfach nicht wahrhaben, dass unsere Lieblingstreter ausgesorgt haben. Irgendwann, nach jahrelanger Liebe, die man ihnen entgegengebracht hat und Pflege, die sie erhalten haben, wird es einfach Zeit sich von ihnen zu trennen. Oft bemerken wir hinter unserer rosaroten Brille gar nicht, dass sie ihren Zenit längst überschritten haben. Da braucht es einen guten Freund, der auf den Tisch haut und sagt: „Weg damit!“ Das übernehmen wir natürlich gerne und nennen euch fünf handfeste Gründe, an denen ihr merkt, dass es langsam Zeit wird, sich von den geliebten Kicks zu trennen.

1. Gegen den Gestank lässt sich einfach nix mehr machen

Für dich mag der süßliche Schuh-Muff vielleicht nicht weiter schlimm sein. Aber glaub uns, für deine Freundin ist er es definitiv. Und wenn du kein Babygirl hast, denk an deine Familie und all die Freunde, bei denen du mit deinen Sneakers den Wohnungsflur verpestest, wenn du sie ausziehst. Du kannst dem Geruch deiner ausgelatschten Sneakers trotz sämtlicher Hausmittel (hier evtl. Link zum Text „Fünf unerlässliche Mittel gegen stinkende Sneakers“ von Januar 2013) einfach nicht mehr Herr werden und erntest für sie mehr Ekel als Bewunderung? – Ein untrügliches Wegwerf-Argument!

2. Sie sind vergilbt und verdreckt

Warum liebt man neugekaufte, frische Sneakers? Richtig, weil sie schneeweiß und rein sind. Da ist man akribisch darauf bedacht, keinen einzigen Schmutzpartikel drankommen zu lassen und sitzt abends panisch vorm Schuhregal um die Treter wieder clean zu kriegen. Doch irgendwann, wenn die Motivation dafür nachgelassen hat und die Schuhe eingelaufen sind, beginnt der Anfang vom Ende – bis aus dem strahlenden Weiß zunächst ein ekliges Gelb und schließlich ein abgewetztes Grau wird. Dazu kommt meist noch der besonders hartnäckige Dreck, der die Sohle im Würgegriff hat. Diese wiederum scheint Schmutz besonders gerne aufzunehmen – und ist deshalb noch viel schwerer sauber zu halten als der Rest der Schuh. Wenn hier das Limit erreicht ist – weg damit!

3. Die Sohle ist abgelatscht, der Schuh ausgebeult

Schuhe, die du gerne und oft trägst, kannst du jeden Tag akribisch Putzen, du kannst sie mit den richtigen Mitteln lange geruchsfrei halten, eines aber kannst du nicht vermeiden – dass sie irgendwann abgelatscht sind. Das Schöne an ein Paar brandneuen Air Forces sind immer noch die kleinen Miniatur-Sternchen an den Zehenspitzen und der Ferse – nur leider sind diese auch die ersten, die ablatscht werden und für Kenner ein untrüglicher Hinweis auf das Alter der Sneakers sind. Wenn aus einer anfangs crispen Sohle mehr und mehr eine glatte Fläche wird, zudem der Schuh beginnt, sich seltsam zu verworfen, kleine Risse zu bekommen und auszubeulen, dann sollten alle Alarmglocken bei dir losgehen. Der Mülleimer ruft!

4. Sie fühlen sich nicht mehr gut an

Wenn die Sohle immer dünner und der Schuh immer ausgebeulter wird, dann leidet meist auch der Tragekomfort darunter. Mit dem angenehmen Gefühl, das man noch hatte, als die Schuhe frisch eingelaufen waren, hat das nicht mehr viel zu tun, im Gegenteil. Irgendwann leidet eben auch das Schuh-Innere. Viele kennen etwa das Problem, dass die Ferse den Stoff im Schuh aufreibt und so ein Loch entsteht, welches beim Gehen Schmerzen verursacht. Man kann versuchen das vom Schuster flicken zu lassen – bringt aber selten das gute Tragegefühl zurück und ist somit ein klarer Fall von Wegwerf-Time.

5. Es handelt sich NICHT um Chucks

Wenn es überhaupt einen Schuh auf der ganzen Welt gibt, den man solange tragen kann, wie man will – bei dem es egal ist, wenn die Socken schon durch den Stoff durchgucken, die Sohle sich vom restlichen Schuh ablöst und man die ursprüngliche Farbe vor lauter Dreck gar nicht mehr erkennen kann – dann sind es Converse All Stars. Chucks sind die unangefochtene Ausnahme unter den Sneakers – denn sie müssen theoretisch niemals weggeworfen haben. Wenn sich sozusagen alle bisherigen Punkte bei dir bewahrheitet haben, aber es sich schlussendlich um ein Paar Chucks handelt, dann: Glück gehabt! Gratulation, du darfst die Teile auf ewig behalten!

Schnürsenkel binden – eine Wissenschaft für sich

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Komm, gib es zu – auch in dir steckt ein Kind! Ein infantiler Charakter mit dummen Ideen, die keinen Sinn, aber dafür verdammt viel Spaß machen. Sonst würdest du dich schließlich auch nicht so sehr für Sneakers interessieren! Doch wenn dir das nicht schon genug infantiler Mist ist, mit dem du dich beschäftigen kannst, haben wir hier was Neues für dich. Ein paar verrückte Ideen, auf welche unterschiedlichen Weisen du dir deine Schuhe zubinden kannst! Ja, du hast richtig gelesen!

Criss Cross

Die wohl gängigste Methode seine Sneakers zu binden und am besten geeignet für 146cm Standard Laces. Die Enden werden durch die vordersten Schlaufen geführt, überkreuzt und von oben oder unten durch die nächsten Schlaufen geführt und immer so weiter. Hat sich etabliert, ist gängig, unauffällig – und vielleicht ein bisschen langweilig.

Frisch aus der Packung

Wer Sneaker-Nerd ist und der Welt gerne zeigt, dass er nur frische Kicks trägt, lässt die Schnürung der fabrikneuen Sneakers so, wie sie ist. Meistens sind die Schnürsenkel dann zu einem kleinen Knäuel zusammengebunden. Kann man mit viel Mühe auch versuchen nachzubinden, sieht jedoch selten so aus, wie frisch aus dem Laden. Aus diesem Grund  lassen viele diese Schnürung so lange wie möglich bestehen, wenn sie sich ein neues Paar gecoppt haben. Pech für den, der ein Paar ergattert hat, welches von Anprobe-Idioten vorher schon aufgedröselt wurde… tse, tse, tse.

Lock Lacing

Das Lock Lacing ist eine etwas kompliziertere Technik. Hast du dich jemals gefragt, warum die beiden obersten Schlaufen-Löcher meist so dicht beieinander liegen? Damit du das Lock Lacing machen kannst! Bis zu den letzten vier Löchern am Knöchel wird der Schuh nach der traditionellen Criss Cross-Weise geschnürt. Die vorletzten Schlaufen werden jedoch übersprungen, die Laces werden von unten durch die beiden obersten Löcher gezogen und von dort wiederum von oben durch die beiden vorletzten. Dann werden die Senkel gekreuzt und festgezogen. Gibt – getreu des Namens – der Ferse starken halt und verhindert das nervige, ungewollte Rausschlüpfen aus den Schuhen – und das ganz ohne Schleife. Perfekt!

X-Faktor

Wem die gebundenen Schnürsenkel zu sehr auf den Fußrücken drücken, für den empfiehlt sich der X-Faktor. Hier überkreuzen sich die Laces nämlich nur zweimal und üben damit weniger Druck auf das zarte Füßchen aus. Die Bindung ist der einfach: Die Senkel werden durch die beiden untersten Schlaufen gezogen und dann von unten durch die nächsten Schlaufen aus derselben Seite. Erst wenn du sie durch das zweite Schlaufenpaar gezogen hast werden sie überkreuzt. Dann gehen sie wieder auf derselben Seite von unten das nächste Schlaufenpaar, dann werden sie weiter gekreuzt. Halb so viele „Kreuzungen“ bedeutet weniger Druck, höheren Tragekomfort. Aber der Stylefaktor? Hmm.

Schachbrett

Der Schachbrett, von manchen geliebt, von vielen gehasst, ist ein Sonderfall, der früher vor allem mit den berüchtigten (und nur mit extrem langen!) Fat-Laces funktionierte, heute jedoch kaum mehr gesehen wird. Ist die Menschheit reif für sein Comeback? – Man weiß es nicht. Für den Fall, dass du es probieren willst: Schnüre eines der Laces S-förmig wie eine Schlange durch die Schlaufen, sodass sich ein Ende an den untersten Schlaufen, das andere an den obersten befindet. Jetzt nimmst (je nach Länge) ein bis zwei weitere andersfarbige Schnürsenkel und ziehst sie abwechselnd von oben und von unten durch das S. Du verwebst sie quasi miteinander, sodass ein Schachbrettmuster dabei entsteht. Et voila! Funktioniert vor allem mit sehr breiten Sneakers, wie z.B. Skate-Schuhen.

Disclaimer

Natürlich ist das hier nur ein winziger Ausschnitt von Millionen von Arten und Weisen, wie man seine Sneakers binden kann und soll lediglich als kleine Inspiration dienen. Noch unzählige weitere und bebilderte Ideen findest du in Standardwerken wie „Laces – 100 Ways to Pimp Your Kicks“ und auf entsprechenden Webseiten. Und nun: Viel Spaß beim Binden!

Sneakers shoppen in Hamburg – wo man definitiv vor Anker gehen sollte

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So, so, und ihr dachtet also, ausgiebiges Sneaker-Shopping funktioniert nur in Berlin? Schon okay, ihr dürft euch später für diesen Irrglauben entschuldigen. Spätestens nach unserem Hamburg-Special. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands hat nämlich tatsächlich noch ein ganzes Stück mehr zu bieten, als Reeperbahn und Herbertstraße, ihr kleinen Ferkel! Zum Beispiel eine Spitzenauswahl exquisiter Sneaker-Stores, wie man sie in kaum einer zweiten deutschen Stadt findet. Wir haben einige dieser Leckerbissen für euch herausgepickt, damit ihr vom nächsten Besuch in der Hansestadt auch nicht mit leeren Händen zurückkommt.

Glory Hole

Passend zum, naja, „Dingdong“-Image Hamburgs hätte der Betreiber kaum einen besseren Namen für diese kleine Sneaker-Oase mitten in St. Pauli wählen können. Wer aber nun einen abgewetzten, leicht runtergekommenen Schuh-Kabuff erwartet, der täuscht sich. Das Innere des Glory Holes ist clean und sehr modern gehalten. Die Prachtstücke, zum großen Teil von Nike, sind teils sauber nebeneinander aufgereiht, teilweise befinden sie sich in Plexiglas-Röhren an den Wänden – definitiver Future-Scheiß! Aber Vorsicht – geschenkt bekommt man in diesem gehobenen Etablissement keinen Schuh. Die nicht selten exklusiven Special Edition-Kicks haben ihren Preis. Dafür hat man aber die Sicherheit von kompetentem Personal beraten zu werden. Wir wollen ja schließlich nicht von irgendeinem Horst-Günther zum  nächsten Fubu-Sneaker-Fehlkauf überredet werden.

St. Cream

Das St. Cream im Hamburger Stadtteil St. Georg, oftmals lediglich mit “cream” abgekürzt, ist kein reiner Sneakerladen. In dem simpel designten und mit Holz-Elementen durchzogenen Laden werden Schuhe und Mode quasi „frisch ab Werk“ auf Europaletten präsentiert. Wer hier an Standard-Streetwear denkt, wird vom breiten Sortiment aus Trend-Fashion und klassischen Stücken überrascht sein. Ähnliches gilt natürlich auch für die Auswahl der Sneakers: Nike, Adidas, New Balance, Vans, SLVR, aber auch Marken wie Sperry oder Grenson, die man eventuell bislang nicht auf dem Schirm hatte, lassen sich hier finden. So ist St. Cream vor allem ein Laden für Sneaker-Fans, die offen für Neues sind und sich gerne auch von einer etwas edleren Linie überzeugen und inspirieren lassen wollen.

Animal Tracks

Auch das Animal Tracks ist nicht unbedingt die Anlaufstelle für 08/15-Durchschnittssneakers. Klar, auch hier finden sich die Klassiker der allseits bekannten Marken, aber eben auch Labels, die man nicht an jeder Ecke sieht. Sollen es ein Paar interessante Supras sein? Oder doch lieber ein Paar hippe ALIFEs? Kenner werden auch die Auswahl an Puma-Kicks diggen, aus der sich vielleicht die eine oder andere Perle hervortut. Egal, welchen Marken-Fetisch man hat, bei Animal Tracks in den Neustädter Colonnaden kann man definitiv ein paar Stunden zubringen – und schließlich auch ein paar Scheine lassen.

Titelheld

Grindelallee, Eimsbüttel, unweit der Uni, Sneakers im Birkenwald. Im ultra-durchgestylten „Titelheld“ fühlt man sich schon fast wie in einem reinen Showroom. Tatsächlich handelt es sich hier aber um den jüngsten Sneaker-Store Hamburgs. Doch mit „außen hui, innen pfui“ will man hier nix zu tun haben – hier stimmen die äußeren, wie auch die inneren Werte. Die kleine aber exklusive Auswahl handverlesener Kangaroos-, Asics-, Adidas- und Nike-Modelle mag vielleicht Marken-mäßig nicht sonderlich überraschen, einzelne Exemplare der angebotenen Treter dafür umso mehr. Wer also etwas Neues, Frisches sucht, sollte bei der nächsten Shoppingtour durch die Hansestadt also unbedingt hier vorbeischauen.

Allike

Bei Allike, einer festen Institution unter den Hamburger Sneaker-Läden, verfolgt man offenbar eine andere Strategie: Das Sortiment ist hier vor allem eines: groß! Mit Marken von Lakai über Clarks bis Lacoste findet das Sneaker-Herz so ziemlich alles, was es zur Glückseligkeit braucht. Und das Allerbeste: Man muss nicht mal in Hamburg vor Ort sein, um sich nach Lust und Laune durch das Sortiment zu wühlen, denn unter allikestore.com hat der Laden einen sensationellen Mailorder am Laufen. Natürlich ist bei Allike auch jeder Schuh-Interessierte vor Ort willkommen. Das Fachpersonal hilft, der eigene Geschmack entscheidet – alles so, wie’s sich eben für einen guten Sneaker-Store gehört.

Fünf unerlässliche Mittel gegen stinkende Sneakers

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Hilfe, die Sneaker stinken! Es ist der absolute Albtraum eines jeden Sneaker-Fanatics, eine Katastrophe, die man nicht mal seinem schlimmsten Feind wünscht, eine Art Fußtechnischer Super-Gau. Die Rede ist von stark muffelnden Tretern – ein Problem, das nahezu jeder (Mann) kennt und welches spätestens dann akut wird, wenn man von seiner Angebeteten zum ersten Mal nach Hause eingeladen wird. Sie besteht natürlich darauf, dass nach dem Betreten der Wohnung erst einmal die Sneakers ausgezogen werden – ihr sicheres Todesurteil. Doch was tun, wenn die kostbaren Sneakers streng muffeln, äußerlich aber noch tippi toppi aussehen und vom „Wegwerfstadium“ so weit entfernt sind, wie die Erde von der Sonne?

Tipp 1: Einlegesohlen benutzen

In gut sortierten Drogerien findet man Einweg-Einlegesohlen, die den Schuhgestank möglichst von vornherein unterbinden sollen. Die Wegwerfsohlen werden mindestens alle zwei bis drei Tage gewechselt und sind oftmals auch parfümiert erhältlich. Das Problem bei den Einlegesohlen ist jedoch ihr starker Uncoolness-Faktor. Wer sich die Schuhe auszieht, der will auch das Nike Logo im Schuh-Inneren erspähen und keine vollgeschwitzte Einlegesohle. Wen das aber nicht stört und wer ohnehin eher auf Funktionalität setzt, der kann die Einlegesohlen-Taktik ruhig ausprobieren.

Tipp 2: Schuhe ins Eisfach legen

Das Hausmittel Nummer Eins! Wer den Gestank aus seinen Tretern nicht herausbekommt, sollte mal versuchen, diese für einen Tag in den Tiefkühler zu verfrachten – aus Hygienegründen sollten sie aber vielleicht vorher lieber in eine Plastiktüte eingewickelt werden, damit die nächste Tiefkühl-Schinkenpizza nicht plötzlich nach Vier-Käse schmeckt. Nach 24 Stunden im Eisfach sollten nicht nur sämtliche Gerüche, sondern auch diverse Bakterien in den Schuhen abgetötet sein – et voilà, schon sind die kostbaren Sneakers wieder frisch und wie neu!

Tipp 3: Fußpuder, Fußdeo, Schuhdeo

Wer zu Scheißfüßen neigt, bei dem sind stinkende Sneakers quasi vorprogrammiert. Leidensgenossen sollten sich daher vor allem darum kümmern, vor allem ihre Füße schweißfrei zu halten, um so auch ihre Schuhe vor unangenehmen Gerüchen schützen zu können. Fußpuder sorgt für trockene und hygienische Füße, ebenso wie Fußdeo, welches zudem noch den Füßen eine frische, erquickende Duftnote verleiht. Wenn es für derlei Mittel schon zu spät ist und die Schuhe doch schon muffeln, kann man ihnen mit Schuhdeo auf die Pelle rücken. Aber Vorsicht: Schuhdeo kann in manchen Fällen die Sache noch schlimmer machen, wenn sich der bereits in den Schuhen sitzende Geruch mit dem Geruch des Sprays vermischt – explosive Mischung!

Tipp 4: Backpulver, Kreide, Katzenstreu

Mamas Wundermittel! Immer wieder berichten Sneaker-Freaks von kleinen Hausmittelchen, die oft eine beeindruckende Wirkung erzielen sollen. Backpulver oder Katzenstreu, sicher eingewickelt in ein Stofftuch oder eine Socke sollen unangenehme Gerüche perfekt binden und so beseitigen. Zudem entziehen sie feuchtgeschwitzten Schuhen die Flüssigkeit. Eine ähnliche Wirkung soll auch einfach ein kleines Stück Kreide sorgen, welches über Nacht in die Sneakers gelegt wird. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Tipp 5: Lufttrocknen

Zugegeben, klingt ein bisschen öde und nicht wirklich nach Geheimtipp – aber wer von uns „lüftet“ schon mal seine Sneakers? Dabei ist es doch so einfach: Man muss sich lediglich angewöhnen, seine Schuhe immer direkt nach dem Nachhause-Kommen sofort auf den Balkon zu stellen oder noch ein paar Stündchen vor der Haustür stehen zu lassen. Wenn nämlich der Wind regelmäßig ordentlich durchziehen kann, dann hat man – wenn überhaupt – deutlich später mit Geruchsproblemen zu kämpfen. Wenn das Wetter kein Lufttrocknen zulässt, kann man auch versuchen, den Schuhen per Fön den Gestank auszutreiben. Hier ist aber Vorsicht bei nassen Sneakern geboten: Die Kleber könnten aufweichen oder brüchig werden, also lieber einen Sicherheitsabstand einhalten.

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