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Rap Mode: Die Klamotten-Labels der Rapstars, Teil 2

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Rapper sind auch abseits ihrer Karriere als Musiker sehr geschäftstüchtige Menschen. Der eine konzentriert sich dabei auf die Vermarktung von mehr oder weniger edlem Wodka, der andere hingegen versucht sich im Filmbusiness. Ein Geschäftszweig, auf den sich aber bis jetzt nahezu alle bekannteren Rapkünstler einigen konnten, ist der der eigenen Rap Mode.

Innerhalb der Superstar-Riege gehört es schon fast zum guten Ton, ein eigenes Label zu besitzen. Beim letzten Mal haben wir uns deshalb mit Sean John von Diddy und Rocawear von Jay Z zwei der populärsten Rapper-Modelabels angesehen. Dieses Mal machen wir genau dort weiter und nehmen die Marke „Billionaire Boys Club“ von Produzent, Sänger und Rapper Pharrell Williams sowie „Akoo“, das Rap Mode Label von T.I. unter die Lupe.

Rap Mode von Pharrell Williams

Rap Mode von Billionaire Boys Club

Pharrell Williams hat allein mit seiner Modemarke Billioinaire Boys Club (kurz BBC) mehr Höhen und Tiefen erlebt, als manch anderer in seinem gesamten Showgeschäft-Dasein. Die Marke, die von Beginn an eng mit Pharrells Sneaker-Linie „Ice Cream“ verknüpft war, sollte gemeinsam mit den Schuhen in Kooperation mit Reebok auf den Markt kommen. Während die Schuhe vom Sportkonzern veröffentlicht wurden, musste die Clothingline jedoch hinten anstehen. Der daraus resultierende Streit zwischen Pharrell und dem Sportswear-Label nahm 2005 mit der Auflösung der Kooperation sein Ende.

Daraufhin tat sich Williams mit der japanischen Musik- und Modeikone Nigo zusammen, der mit seiner A Bathing Ape-Marke bereits große Erfolge feiern konnte. Fortan erschien BBC als Partner-Marke des japanischen Kult-Labels. 2011 stieg schließlich auch Businessmogul Jay Z als Partner mit in das Projekt ein.

In Stil-Fragen ist sich das Label seit seiner Gründung treu geblieben. Als edlere Version einschlägiger Skater-Marken erscheinen von BBC T-Shirts, Jeans, Hoodies, Jacken im typischen Streetwear-Tenor mit einem leicht luxuriösen Einschlag, der stellenweise an den „All American“-Look von Tommy Hilfiger erinnert. Von den prunkvollen, goldenen Schriftzügen, welche die Shirts anfänglich zierten, hat sich die Marke mittlerweile weitestgehend verabschiedet.

Stattdessen dominiert ein juveniler, aber dennoch bodenständiger Style die Kollektionen: Knöpfhemden, Chinos, Baseball-Caps, Bowlingshirts und Daunenwesten stellen nur einen kleinen Teil des weitreichenden Sortiments dar. Hier fühlt sich jeder zuhause, der den Streetwear-Style vergangener Tage liebt, ohne modisch in der Vergangenheit hängenbleiben zu wollen.

Freshe Klamotten von AKOO Clothing

Als T.I. 2005, 2006 zu einem der populärsten Rapper des internationalen Musikgeschäfts wurde und seine Single mit Rihanna sogar in Deutschland rauf und runter lief, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der geschäftige Ex-Dealer aus Atlanta sein eigenes Modelabel launchen würde. Tatsächlich startete er Ende 2008 sein Label AKOO Clothing. Ganz nach T.I. selbstverliehenem Titel „King of the South“ steht A.K.O.O. für „A King Of Oneself”.

Den Style beschrieb der Rapper in einem Interview mit MTV einst passend als “Upscale Urban Apparel”. Seinem eigenen Kleidungsstil entsprechend, wird bei genauerer Betrachtung des Sortiments deutlich, dass hier von Designermode inspirierte Schnitte und Styles mit einem Schuss Straßenattitüde gekreuzt werden. Das Ergebnis sind stilvolle Button Up-Shirts mit kleinen Patches, Hipster-Tanks mit abgefuckten USA-Flaggen und Beenies mit dem unverwechselbaren Akoo-Fuchs.

Doch auch Basic-Stücke wie Shirts mit Schriftzügen als Prints, Cargohosen und Hawaii-Shorts beherrscht die Design-Abteilung perfekt. Wie akzeptiert die Marke auch außerhalb der typischen HipHop-Klientel bereits ist, ließ sich erkennen, als selbst US-Talk-Legende Larry King mit einem stylischen Ako-Lederrucksack gesehen wurde. Andere Stars wie B.o.B., der auch bei T.I. Plattenfirma Grand Hustle unter Vertrag steht, und die Profi-Baseballspieler Curtis Granderson und Carl Crawford warben unlängst für das Label mit dem Fuchs.

In den USA hat die Marke damit ihren Status zementiert. In der restlichen Welt, ist ihr Bekanntheitsgrad zwar noch hinter den Marken anderer Rapper-Marken zu verorten. Dies macht sie für die Fashion-Kenner aber nur noch interessanter. So ein Akoo-Shirt ist eben doch noch eine ganze Ecke spezieller als das x-te Stück der letzten Phat Farm Kollektion.

Rapper Marken: Die Klamotten-Labels der Rapstars I

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Diese Rapper sind schon geschäftstüchtige Typen, das muss man ihnen lassen. Fast jeder der ganz Großen im HipHop hat neben der Musik allerhand Nebentätigkeiten, oder auf Neudeutsch mindestens einen Side-Hustle in Form von Rapper Marken.

Russel Simmons macht Werbung für Prepaid-Kreditkarten, Diddy bringt Schnaps an die jungen Menschen, DMX konsumiert vornehmlich Drogen und 50 Cent macht irgendwie alles. Doch was sie zusätzlich alle gemeinhaben: Sie haben oder hatten alle erfolgreiche Clothing-Lines, die ihnen das ein oder andere zusätzliche Milliönchen einbrachten.

Wir wollen euch in unserer neuen Serie die bekanntesten Modelabels, die von Rappern ins Leben gerufen wurden, vorstellen und machen diesmal den Anfang mit Diddys Sean John-Label und Jay Zs Rocafella.

Rapper Marken: Sean John

Sean Combs alias Puff Diddy alias P. Diddy alias Diddy war schon immer mehr ein findiger Geschäftsmann als Rapper. 1998 gründete er aus seinen beiden Vornamen das Modelabel Sean John, indem er ein paar simple schwarze Import-T-Shirts aus Fernost mit seinem Namen bedrucken ließ.

Wenige Jahre später war die Marke zu einer der größten im Urban-Clothing Segment angewachsen. Baggys, Trainingsanzüge, Jerseys, Pullover – das Sortiment war riesig, die Umsätze beeindruckend. In einer Zeit, in der weit geschnittene HipHop-Klamotten das Ding der Stunde waren, mischte Diddy’s Label an der Spitze mit. So lief das bis 2006, als der Trend langsam zurückging und man auch bei Sean John erstmals mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte. Doch Diddy reagierte schnell und ließ seine Design-Abteilung der Marke einen neuen, extravaganten Touch verpassen.

Rapper Marke Diddy: Sean Combs
Foto Credit: Arthur from Westchester County north of NYC, USA, at Arthur@NYCArthur.com

Heute ist Sean John vor allem für exklusivere Haute Couture und Prêt-à-porter-Mode bekannt und ist damit wahrscheinlich das einzige Streetwaer-Label, dem dieser Richtungswechsel erfolgreich geglückt ist. Und tatsächlich müssen sich die edle Denim-Kleidung, die trendigen Hemden und hochqualitativen Sweatshirts nicht hinter den Produkten anderer Luxuslabels verstecken. Auf große Labelprints wird mittlerweile verzichtet, der Streetwear-Look von früher musste weitestgehend erwachsenen Schnitten weichen, welche nur noch entfernt an alte Zeiten erinnern. Klar ist, dass damit aber auch die niedrigen Preise früherer Streetwear-Kollektionen passé sind. Klar ist aber auch, dass hier ein Label alte Zöpfe abschneiden konnte und sich nun in einem überraschend erwachsenem Stil präsentiert. Mission „Erwachsenwerden und mit der Zeit gehen“ erfolgreich erfüllt!

Rapper Marken: Rocawear

Auch Rocawear, das Label des Rapmoguls Jay Z startete als klassisches Urban-Fashionlabel im Jahr 1999. Im damaligen Hype um HipHop-Streetwear wollte Geschäftsmann Jay Z es sich natürlich nicht nehmen lassen, mitzumischen und brachte das Label, welches er in Anlehnung an den Namen seines Plattenlabels Roc-A-Fella benannte, extrem erfolgreich an den Start. In Europa konnte die Marke sogar noch weitaus größere Erfolge verbuchen als Diddys Sean John-Label. Vor allem die klassischen Rocawear-Baggys fanden hierzulande reißenden Absatz.

Rapper Marken: Rocawear

Doch auch am Sortiment von Jay Z’s Streetwear-Label nagte irgendwann der Zahn der Zeit. Anstatt aber eine komplette 180-Grad-Drehung a la Sean John zu machen, erweiterte man bei Rocawear das Sortiment geschickt um enger geschnittene Denims, Jeans im modernen Destroyed-Gewand, knappere Shirts und stilvolle Track-Jacken. Um das alte Publikum nicht zu verschrecken, blieben diverse weit geschnittene Stücke jedoch im Bestand. Auch die Preise wurden nicht künstlich nach oben geschraubt.

Rocawear Rapper Kleidung

Stattdessen bietet Rocawear nach wie vor zeitgemäße Streetwear zu bezahlbaren Preisen. Ob es Jay Zs Anliegen war, den Leuten aus dem Ghetto etwas zurückzugeben, oder ob es einfach daran liegt, dass man mit günstigeren Klamotten mehr Cash macht – wer weiß das schon? Fakt ist, dass die Marke trotz schwerer Zeiten noch immer Erfolge verbuchen kann und mit Ciara, Trey Songz und anderen RnB-Künstlern zuletzt einige populäre Gesichter für ihre Kollektionen gewinnen konnte. Ein weiterer Beleg für den untrüglichen Geschäftssinn Shawn Carters alias Jay Z.

Schuhe in der Waschmaschine waschen – so funktioniert’s

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Wir alle lieben unsere Sneakers. Wir pflegen sie so gut es geht. Wollen, dass sie immer wie neu aussehen. Machen einen Fünf-Meter-Radius Bogen um jede Pfütze und jedes Schlammloch, um sie sauber zu halten. Aber irgendwann sehen sie dann eben doch alt und dreckig aus. Vor allem, wenn sich das Weiß der Nähte irgendwann in ein ekliges Grau-gelb verwandelt, kommt man mit normalen Schuhreinigern nicht mehr weiter. Und so gibt es bereits seit Jahren eine Diskussion unter Schuhliebhabern: Schuhe in der Waschmaschine waschen – Ja oder Nein?

Turnschuhe in der Waschmaschine waschen

Gehören Schuhe in die Waschmaschine? Die Alternative

Natürlich möchte man seinen zwei Monate alten Airmax so eine Tortur noch nicht antun (seiner Waschmaschine auch nicht), sollte man im Übrigen auch nicht. Denn natürlich ist das Waschen von hochwertigen Sneakers in der Waschmaschine immer mit Risiken verbunden. So gut und solange es geht, sollten sie also grundsätzlich mit den erprobten und bekannten Mittelchen gereinigt werden. Footlocker bietet da immer eine ziemlich gute Auswahl an Reinigungs- und Pflegeprodukten an, in den USA gibt es zudem eine ganze Bandbreite hervorragender Cleaner, allen voran das „Shoe Care Kit“ der Marke ForceField (ein unglaubliches Mittel, wahrscheinlich mit Uran angereichert). Für die Sohle, vor allem etwa bei den Nike Dunks oder Air Force Ones, die Dreck geradezu magisch anzuziehen scheint, tut es oftmals ein einfacher weißer Radiergummi, der das frische Weiß unter dem dunklen Grau hervorlockt.

Doch irgendwann, wenn die geliebten Sneakers dann in die Jahre kommen und all das nichts mehr hilft, wird es Zeit für die Waschmaschine. Doch hierbei gilt es, bestimmte Grundregeln zu beachten, damit es hinterher kein böses Erwachen gibt. Über allem steht dabei wie so oft: Vorsicht walten lassen! Wer jedoch alles richtig macht, dem sollten am Ende seine alten Sneakers fast wie neu erscheinen.

Schuhe in der Waschmaschine waschen

Schuhe in der Waschmaschine waschen: die Schritt für Schritt Anleitung

Einige Schuhliebhaber schwören darauf, vor dem Waschgang die alten Treter erst einmal in einem Eimer mit Wasser und einem Spritzer Essig einzuweichen. Zum einen, um die Fasern weich zu machen und die Schuhe von unangenehmen Gerüchen zu befreien, zum anderen sollen die Sneakers so später leichter sauber werden. Wenn nicht schon geschehen, kommen spätestens jetzt die Schnürsenkel raus, denn die werden natürlich gesondert gewaschen. Die Sneakers kommen dann zusammen mit einem Handtuch in einen Waschbeutel (oder, falls keiner vorhanden, in einen Kissenbezug) und dann ab in die Trommel.

Beim Waschmittel sollten keine aggressiven Produkte gewählt werden, setz stattdessen lieber auf ein Feinwaschmittel ohne Bleiche. Es soll in manchen Schuhläden sogar extra Waschmittel für Sportschuhe geben, vielleicht einfach mal im nächsten Deichmann mal nachfragen und sich ggf. über abweichende Anwendungsregeln aufklären lassen. Nach unseren Anwendungsregeln wird jetzt aber erst mal die Waschmaschine für unsere Bedürfnisse eingestellt: 30 Grad Schonwaschgang reicht völlig, alles darüber kann das Material brüchig machen, Kleber können sich lösen und zusätzlichen Schaden anrichten – „viel hilft viel“ trifft bei der Temperatur also definitiv nicht zu! Ebenfalls wichtig: Den Schleudergang unbedingt abschalten. Ist nicht notwendig und sorgt für eine Unwucht in der Trommel, was die Waschmaschine beschädigen kann – daher wenig ratsam.

Nach dem Waschgang müssten die Schuhe schon mal eine ganze Ecke besser als vorher aussehen, sind aber natürlich noch klitschnass. Also, ab auf die Heizung damit? – Lieber nicht, denn auch durch die Heizungswärme nach dem Waschen können die Kleber brüchig werden und das Material angreifen. Deshalb lieber auf althergebrachte Art die Sneakers großzügig mit Papier ausstopfen. Das saugt die Feuchtigkeit auf und erhält die Form. Vorsichtig mit bunt bedrucktem Papier sein! Das kann den Stoff im Schuhinneren möglicherweise einfärben, was hinterher definitiv nicht cool aussieht. Also am besten weißes Papier für weiße Sneaker nutzen.

Weiße Sneakers von Nike

Turnschuhe in der Waschmaschine waschen: die Risiken

Nach ein, zwei Nächten Trocknen sollten eure geliebten Schuhe nun wieder in ihrer alten, weißen Pracht erstrahlen. Als Allheilmittel sollte das Waschen in der Waschmaschine jedoch nicht betrachtet werden. Das normale, regelmäßige Putzen darf dadurch nicht ersetzt werden. Im Gegenteil, zu häufiges Schuhe in der Waschmaschine waschen kann wieder zur gefürchteten Brüchigkeit der Materialen sorgen und unschöne Risse hervorrufen. Auch Laufschuhe oder Schuhe die zwischen Kunstleder auch außen viel Stoff haben, müssen nicht zwangsweise in die Maschine gestopft werden. Hier tut es oftmals auch heißes Wasser mit Spülmittel. Schuhe einfach eintauchen und gründlich abschrubben.

Fazit

Also, wer das Schuhe in der Waschmaschine waschen mit Vorsicht genießt und nicht gleich die neusten Modelle aus dem Schuhschrank dafür missbraucht, wird überrascht sein, wie sauber die alten Sneakers noch werden können. Und schließlich doch noch den ein oder anderen Sommer überstehen, anstatt in der Mülltonne zu landen.

Unschlagbare Kooperation: Nike designed Sneaker für & other stories

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Für dieses Jahr erwartet uns eine ganz, ganz heiße Nachricht aus der Welt der Mode: Die schwedische Modekette H&M (Hennes & Mauritz) lanciert seine brandaktuelle Marke für junge Frauen mit Stil und eigener Geschichte: & other stories heißt die Nachricht der Stunde für alle Fashionvictims. Die etwas hochpreisigere Zweitmarke des erfolgreichen Modeunternehmens mit Sitz in Stockholm soll Frauen mit individuellem Style und starker Persönlichkeit ansprechen, die ihren Charakter modisch unterstreichen möchten: so hat der Brand gerade erst seine erste Brautjungfern Kollektion an den Start gebracht. Schreibe deine eigene Geschichte – so das ungeschriebene Motto des brandaktuellen Exports aus Schweden & other stories.

Mittlerweile wurden bereits erste Stores in London und Berlin eröffnet, weitere sollen folgen. Und auch die erste Ready-to-wear Kollektion für den Sommer wurde schon lanciert und im Internet zum Shoppen für alle Fashionista freigegeben. Doch nicht nur Kleidung steht im Vordergrund des neuen Labels & other stories. Auch Accessoires, Schmuck, Handtaschen und Schuhe präsentiert die Zweitmarke bereits auf seiner Webseite. Denn, wer eine eigene Modegeschichte schreiben möchte, der sollte auch breit aufgestellt sein – und bei genauerer Betrachtung zeigt sich: & other stories ist wirklich breit aufgestellt. Schon allein im Schuhsegment bietet die Brand Stiefel, Sandalen, High Heels, Boots, Ballerinas oder Sneaker an. Die Sneaker fallen besonders auf, denn sie sind entstanden durch eine kreative Kooperation mit der bekannten Sportmarke Nike. Grund genug für uns, einen exklusiven Blick auf die Kinder dieser Kooperation zwischen & other stories und Nike zu werfen. Vorhang auf für die Sneaker von & other stories!

„Wir glauben, dass Schuhe der Schlüssel zum Styling sind“ Nike & Other Stories Sneaker

Die Kooperation mit der Sportmarke Nike scheint für das Mutterunternehmen H&M zunächst erstaunlich. Setzte die schwedische Kette doch bisher meist auf kostengünstige Kreationen aus dem eigenen Hause. Doch bei & other stories scheint alles ein bisschen anders und vielleicht individueller zu sein. Die Kooperation zwischen & other stories und Nike für die aktuellen Sneaker ist nicht mehr ganz so erstaunlich, befasst man sich mit dem Firmenverständnis der neuen Zweitmarke. Hier geben die Designer und kreativen Köpfe zu Protokoll: „Wir glauben, dass Schuhe der Schlüssel zum Styling sind“, so soll in Zukunft nicht nur auf der Kleidung ein besonderes Interesse liegen, sondern auch Schuhen, Schmuck und Handtaschen ein besonderes Gewicht eingeräumt werden. Die Kooperation mit dem Hersteller von Sportschuhen, um exklusive Sneaker anbieten zu können, ist ein erster Beweis für die besondere Beachtung, die den Schuhen in der Kollektion von & other stories zu Teil werden soll.

Sportlich, bunt, beqeum: Air Max, Dunk Sky und Pre Montreal Racer

Bunt, extravagant und vor allem bequem kommen die Sneaker im Store von & other stories daher. Und alle Fans von Nike & Other Stories Sneaker haben ab sofort einen besonderen Grund, sich zu freuen. Einige Klassiker von Nike, wie der Air Max oder der Dunk Sky, sind im Store von & other stories in verschiedensten Farben erhältlich. So wird ein Air Max von Nike in Grau mit dicker Sohle in dezentem Grün ebenso angeboten, wie diverse Vintage-Versionen des populären Sneakers. Die neue Version des Air Max von 1987 bringt einen Hauch Vintage in dein Outfit und vergisst dabei nicht das Plus an Style und Komfort. Der Retro-Traum aus Textil, Leder und besonderer Fenstersohle ist in exquisiter Farbenkombination erhältlich: Das Logo des Labels Nike in Rot ist der Hingucker der Vintage-Sneaker, bekommt aber harte Konkurrenz von glänzenden Lila-Akzenten, die von einer Farbenkombination in Weiß und Grau umspielt werden. Retro und Vintage scheint & other stories bei der Wahl der Sneaker groß zu schreiben, denn auch der Pre Montreal Racer ist Teil der Kollektion. Er habe, so die Macher von & other stories den ultimativen Vintage-Look eines Laufschuhs. Wir sagen: Dieser Retro-Look ist euch super gelungen, danke Nike und & other stories! Wir wollen noch mehr Kooperationen sehen!

All hail the Pump – Reebok Pump, Underdog mit Stil

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Klassikersneakers gibt es einige, aber nur wenige vereinen Look, Funktionalität und vor allem Exklusivität so gut, wie die Reebok Pumps. Ihr größter Nachteil ist zugleich ihr größter Trumpf: Der Bekanntheitsgrad. Während sie bei ihrem ersten Release 1989 vor allem bei US-amerikanischen Sneakersfans durchaus präsent waren, konnten sie in der Folge nicht ein so großes Thema wie Chucks, Stan Smiths oder Dunks werden. Ganz offensichtlich sind sie dazu verdammt, der ewige Geheimtipp, der Underdog zu bleiben.

1989

Ein Werbespot mit NBA-Star Dominique Wilkins flimmert über die Bildschirme der heimischen Fernsehgeräte in den USA und sorgt mit einem Affront gegen einen gewissen Michael Jordan, der gerade erst mit seinem Air Jordan den Markt aufgerollt hat, für Aufsehen. „Pump in and Air out!“ lautet Wilkins‘ Devise und schon bald sollte jeder wissen, was es mit diesem mysteriös-doppeldeutigen Spruch auf sich hat. Mit dem Pumpsystem stellte Reebok nämlich 1989 erstmals eine aufsehenerregende Technik vor, die Fans rund um die Welt bis heute begeistert. Über einen kleinen, in der Schuhzunge integrierten Basketball, lassen sich in der Schuhsohle befindliche Luftpolster aufpumpen. So kann der Schuh je nach Bedarf beim Härtegrad angepasst werden und ermöglicht bestmögliche Bewegungsfreiheit und Sprungfähigkeit. Eine kleine Revolution der Sneakerwelt!

1991

Boston Celtics-Spieler DeCovan Kadell „Dee“ Brown macht die Zuschauer des NBA Dunking-Contests mit diesem No-Look Dunk sprachlos. Noch heute ist die Szene eine der All-Time-Highlights eines jeden Basketball-Fans und versetzt ganze Generationen ins Staunen. Den Sneaker-Liebhabern unter den Fans wird zudem auch nicht entgangen sein, welche Kicks Brown bei seinem Weltklasse-Dunk trug: Ein paar klassisch-schwarze Omni Lite Pumps, die er vor seinem entscheidenden Sprung ganz lässig aufpumpte, nur um dann das Meisterwerk seiner Karriere zu vollführen. Gibt es einen besseren Beweis für die Qualität eines Schuhs?

2000

Die Jahre rund um die Jahrtausendwende waren keine guten für den Reebok Pump. Während sich etwa die Air Forces durch geschicktes Marketing, hochdotierte Endorsements und ausreichend Support durch zahlreiche Musiker mehr und mehr zu echten Must-Have-Produkten entwickelten, blieb der Reebok Pump irgendwie auf der Strecke. Von Kennern wurde er zwar nach wie vor geschätzt, allerdings fand sein vergleichsweise antiquiertes Design im Vergleich zu modernen Jordans immer weniger Anklang. Ob die Schuld nun ausgerechnet beim Hersteller Reebok oder doch beim mangelnden Rückhalt der Fans und potentiellen Käufer zu suchen ist, ist schwer zu sagen. Fakt ist – um das Jahr 2000 herum waren die Pumps nahezu tot. Nicht selten bekam man, wenn in dieser Zeit über die Kicks zu referieren begann, ein ungläubiges „Reebok WAS?“ entgegengeschleudert.

2013

Umso erstaunlicher ist, wie sich das Produkt Reebok Pump seine eigene Nische trotz allem Gegenwind bewahren konnte. So sind die Sneakers bis heute der absolute Geheimtipp und einer DER Favoriten echter Schuh-Fachgusti geworden. Dieser Fakt, der gerade in den letzten drei, vier Jahren immer offensichtlicher geworden ist, ist auch Hersteller Reebok nicht entgangen. Dementsprechend hat das britische Label auch verstärkt Retro Modelle und Special Editions auf den Markt gebracht. Gerade diese traditionellen Stücke sowie die klassischen Omni Lites sind nach wie vor die erste Wahl, wenn es an den Kauf von einem frischen Paar Pumps geht. Die Pump-Technologie wurde zudem von Reebok konsequent weiterentwickelt und kam zunehmend in Sportschuhen außerhalb des ursprünglichen Basketball-Segments zum Einsatz. Das Ergebnis waren interessante Tennis- oder gar Baseballschuhe mit der patentierten Ausnahme-Technologie. Von den traditionellen Pumps wurden indessen Kollabos mit Rapper Kid Cudi (Reebok Pump X Orchard Street) und goldene – ja, richtig – GOLDENE Pump X Audet-Kollabo Kicks veröffentlicht, die sogar wieder einen kleinen Hype um die Schuhe mit dem Pumpsystem schaffen konnten. Wer hier noch etwas von „Der Reebok Pump ist tot“ faselt, der hat es nicht verstanden. On to the next one!

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