Wirb oder stirb – legendäre Sneaker-Werbespots, Teil 2

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Beim letzten Mal haben wir euch bereits vier legendäre Werbespots gezeigt, die eindeutig belegen, dass es nicht nur die großen Autohersteller auf die Reihe bekommen, große Werbe-Kunst zu schaffen. Längst haben auch die Sneaker-Hersteller erkannt, was eine erfolgreiche Kampagne ausmacht. Wir haben uns deshalb auf die Suche gemacht, um ein paar echte Perlen aus den letzten 30 Jahren ausfindig zu machen. Die Spots stammen natürlich aus dem amerikanischen Fernsehen, wo der Sneakermarkt noch immer um einiges größer ist, als etwa Hierzulande. Neben dem ganzen Kunst- und Klamauk-Gewäsch, welches man in heutigen Werbekampagnen ja zuhauf findet, haben wir dieses Mal aber immerhin auch dafür gesorgt, den nicht zu unterschätzenden Erotik-Faktor mit einzubeziehen, getreu dem alten Motto „Sex sells“. Hier nun also vier weitere Spots aus der Reihe legendärer Sneaker-Werbekampagnen.

Larry Johnson und seine Oma


Sneaker-Gigant Converse verpflichtete 1993 Larry Johnson als dieser als Rookie gerade aus der College-Liga kam und sich die großen NBA-Mannschaften und potentielle Werbepartner um ihn stritten. In seinem legendären Spot für die Converse „React“ spielt Johnson nicht nur sich selbst, sondern auch gleich mal noch seine eigene Oma, die mit ihren schlagkräftigen Skills auf dem Court überzeugt. Schlagkräftig im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie hat nicht nur durch ihre Reacts eine 1A-Standhaftigkeit, sondern offenbar auch genügend Power, um Kevin Johnson umzurammen, als der um ein Spiel bittet. Legendär!

Danny McBride aka Kenny Powers als K-Swiss CEO

Bei der K-Swiss Kampagne mit dem US-Schauspieler Danny McBride in seiner Rolle als Baseball-Spieler Kenny Powers handelt es sich eher um einen fünfminütigen Kurzfilm als um einen Werbespot. Aufgrund der doch sehr expliziten Sprache wäre er ohnehin in dieser Form nichts fürs amerikanische Fernsehen gewesen. Umso lustiger ist es zu sehen, wie sich Powers durch die Chefetage motzt und flucht: „Konichiwa, Bitches! I’m Kenneth Powers, the new motherfucking CEO at K-Swiss! “- So sieht’s aus! Welcher Sportschuhhersteller es sich traut, im prüden Amerika einen derartigen Hardcore-Werbefilm zu veröffentlichen, der verdient sich (trotz des eher semi-coolen Schuhsortiments) bergeweise Respekt. Wer zusätzlich zahlreiche weitere Sportlegenden bis hin zu Wrestling-Star Ray Mysterio als Wachmann (!) im Spot einbaut, der kann davon ausgehen, hier den mit Abstand witzigsten Werbefilm der Sportbranche produziert zu haben. Die ganz großen Namen wie Reebok oder Nike hätten sich mit Sicherheit nicht an eine solche Kampagne herangetraut – umso besser, dass dies für K-Swiss offenbar möglich gewesen ist. Echter Klassik-Shit, zweifelsfrei!

Kim Kardashian lässt den durchtrainierten Personal Trainer sitzen – für ein paar Sketchers


Der Superbowl, das Endspiel der US-Football Liga NFL, ist seit vielen Jahren mehr oder weniger zur Nebensache geworden, da sich ein Großteil der Zuschauer weltweit mehr für die spektakuläre Halbzeitshow und die eigens für diesen Abend produzierten TV-Spots interessieren. Im Jahr 2011 gab es dabei etwas ganz Besonderes für gierige Männeraugen zu bestaunen. Zwar handelt es sich hier um einen Spot für die Shape Ups von Sketchers Sneakers – also die ungefähr unschönsten Schuhe der Welt – jedoch vorgestellt von der sehr viel schöneren und zudem noch äußerst knapp bekleideten Kim Kardashian. Diese präsentiert sich leicht verschwitzt und mit rausgestreckten Bootie dermaßen sexuell, dass man ihr schon fast verzeiht, dass sie hier Werbung für Sketchers macht. Als Werbespot schon fast in der Schmuddelecke zu verorten, aber es ist ja schließlich Kim Kardashian. Von daher: sehr ansehnlich.

Der Nike-Freestyle Spot von 2001


Der wohl bekannteste und beste Sneaker-Werbespot der jemals produziert wurde kommt von Nike. Als die Reklame im Jahr 2001 erstmals ausgestrahlt wurde, war sofort klar, dass man es hier mit einem Klassiker zu tun hat. Junge Basketball-Talente aus aller Welt dribbelten, tricksten und machten allerhand Sachen, für die man eigentlich keine Worte kennt im Rhythmus zu einem hypnotischen Beat. Das alles wirkt zum einen mit dem Court vor schwarzem Hintergrund so simpel, zum anderen durch die die ausgefeilten Moves so komplex und beeindruckend, dass man nichts anderes tun kann, außer mit offener Kinnlade immer wieder auf Replay zu klicken. Und immer wieder, wieder, wieder und wieder.

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