Reebok Kooperationen: Die G-Unit Sneakers – Teil 2

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Im Jahr 2003 war 50 Cent ungefähr der größte Star der Welt. Sein Hit „In The Club“ lief rauf und runter, sein Album war ein Megaerfolg und der Typ einfach omnipräsent. Und was macht man als erfolgreichster Mensch der Welt, wenn das Geschäft gut läuft und man zufällig auch noch Rapper ist? – Richtig, man nimmt neue Businesszweige in Angriff, in der Regel eine eigene Modelinie. Diese Entscheidung hatte der gute Fif relativ zügig getroffen, doch im Gegensatz zu den meisten seiner erfolgreichen Kollegen ging er noch einen Schritt weiter.

So setzte sich Curtis Jackson, so 50 Cent bürgerlich, mit den Verantwortlichen von Reebok zusammen, um analog zu seiner Klamottenlinie „G-Unit“ auch ein paar stattliche Sneakers zu releasen. Gesagt, getan und fertig war der „G6“. Dieser erste Sneaker der Zusammenarbeit verzichtete auf allzu viel Geplänkel, war sehr puristisch designt und erinnerte vom Look her an Stan Smith-Tennisschuhe mit Air Force-Sohle. Weitere Versionen in verschiedenen Farben und Mustern wurden veröffentlicht und Nachfolge-Modelle wie der GXT II spielten sogar ein wenig mit dem Look bekannter Air Jordan-Modelle.

Schließlich veröffentlichte Reebok sogar einen G-Unit-Sneaker mit der patentierten und beliebten Technologie des Klassiker-Modells „Reebok Pump“, mit welcher man die Sohle zum angenehmeren Laufen mit Luft aufpumpen konnte. Mit dem Ab-ebben des 50 Cent-Hypes wurde nach ein paar erfolgreichen Jahren sowohl die Mode- als auch die Schuhlinie G-Unit 2007 eingestellt. Nichtsdestotrotz brauchen sich G-Unit Sneakers damals wie heute nicht vor der Konkurrenz zu verstecken und haben aufgrund der Tatsache, dass sie nicht mehr produziert werden schon fast einen kleinen Nostalgie-Bonus. Und wer weiß – vielleicht sind sie in ein paar Jahren auch ein ordentliches Sümmchen bei Ebay wert.

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