PHILIPP PLEIN Sneakers 2012 – nur „CopyCats“?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Der Designer Philipp Plein ist weltweit bekannt für seine aufregenden Modestücke. Viele Modefans erkennen den typischen Look sofort: er verwendet liebend gerne Totenköpfe und früher – in der Zeit wo Ed Hardy an der Spitze des Mode-Universums war – Strasssteine. Mittlerweile sind die Steinchen nicht mehr in dem Ausmaß vorhanden. Dafür aber umso mehr Totenköpfe und exklusivere Materialien.

1999 war die Geburtsstunde des Designer-Labels. Am Anfang gestaltete der Münchner vor allem Designer Möbel, die er an seine Freunde und Familie verkaufte. Doch die Nachfrage stieg. Das ermutigte ihn, das Spiel weiter zu treiben und sein Studium der Rechtswissenschaften abzubrechen. Von nun an kreierte er Designer Möbel, deren Stil immer an den aktuellen Fashion Trends angepasst war. Im P1 in München wurden seine Stücke ausgestellt und die erste zahlkräftige Kundschaft kam. Eigentlich war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Philipp Plein seine eigene Modelinie starten würde.

2005 war es dann endlich soweit und die erste Modelinie wurde gestartet. 2008 kam der große Durchbruch, als er „Heidis Mädels“ bei Germanys Next Topmodel auf seiner Modenschau laufen ließ. Da die Laufsteg-Erfahrungen fehlten, waren die Walks eher zweit- und drittklassisch – jedoch erreichte er die mediale Präsenz, die er benötigte.

So haben auch er und sein Label sich weiterentwickelt. Letztes Jahr machte es mit seiner Kampagne aufmerksam, in der Lindsay Lohan das Gesicht war. Jedoch hat sich auch in den letzten Jahren nicht geändert, dass Philipp Plein liebend gern Pelze und exklusive Lederarten wie Krikodilleder verarbeitet.

Die Philipp Plein Sneakers der 2012 Kollektion sind im typischen Stil gehalten. Der Schnitt der Modelle ist klassisch und erinnert an die LOUIS Sneakers von Christian Louboutin. Zudem werden die Sneakers mit Totenköpfen und dem Philipp Plein Logo versehen. Für 350 bis 700 Euro ist man diese Saison gut dabei. Wer genauer hinsieht, wird feststellen, dass sich Philipp Plein nicht nur an den Sneakers von Christian Louboutin, sondern auch an Labels wie Giuseppe Zanotti und Givenchy orientiert hat. Auch Einflüsse von Dsquared konnten wir erkennen. Wir möchten die Sneakers von Philipp Plein jetzt nicht als Copy-Cats hinstellen – ehrlich müssen wir jedoch bleiben.

Schaut euch die aktuellen Philipp Plein Sneakers auf der Homepage des Designers an.

Nach oben scrollen