Die Rückkehr der Skaterschuhe: Teil 2

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Auch die passenden Marken liegen derzeit hoch im Kurs: Labels wie Vans erleben nach einer Durststrecke momentan ihren zweiten Frühling, Converse wirbt für seine Chucks (welche ja ursprünglich Basketball-Sneakers waren) im abgewetzten Skate-Look und bestückt mit dicken Schnürsenkeln. Andere Brands wie Supra sind derzeit mit ihren ausgefallen Modellen bei den Modebewussten hoch im Kurs und werden stolz zu den Skinny-Jeans getragen. Dabei geht es bereits so weit, dass Converse seine Chucks bereits in Supermarktketten wie REAL verkauft – und das für 35 Euro.

Was hat zu dieser Entwicklung geführt? – Nun, das ist wie so oft schwer nachzuvollziehen. Wie bereits angemerkt, ist der derzeitige Hype um den Skate-Look eine Weiterentwicklung des Hipster-Stils. Bereits letzterer hatte seine Wurzeln wiederum zu einem großen Teil in der Skate-Kultur. Tumblr-Kids 90er-plus-Jahrgang aus LA tendieren dazu, sich wenig Gedanken darüber zu machen, was sie modisch „dürfen“ und was zu ihrem Musikgeschmack passt und was nicht. Sie tragen einfach das, worauf die Bock haben. So ist es kein Zufall, dass eine der erfolgreichsten Rap-Formationen Odd Future um Frontmann Tyler the Creator zu Anfang ein vor allem ein Skater-Verbund war, der sich aber eben auch auf diversen künstlerischen Feldern betätigte. Eine strikte Trennung zwischen dem Skaterlook, dem Hipsterlook und dem HipHop-Look war hier weder bekannt, noch notwendig, noch wichtig – Style ist das, was zählt ( – oder eben „Swag“, wenn man so will).

Morgen geht es zum dritten Teil des Skateboardschuh-Revivals!

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