Der perfekte Schuh zur Denim – Jeans und Boots vs. Jeans und Sneakers

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Mit welcher Art von Schuhen man seine geliebten Jeans kombiniert ist nicht selten ein entscheidender Style-Faktor. Zudem sagt diese Entscheidung mehr über die eigene Person aus, als man denken mag. Ist man eher der elegante Typ? – Oder doch eher der sportliche? Welche Kombi macht das Rennen? Die Jeans im Kombination mit den edlen Boots oder mit den strahlend-weißen Sneakers? Zwei Möglichkeiten, vier Kategorien, ein Gewinner:

1. Der perfekte Sitz

Boots haben in der Regel eine sich vom restlichen Schuh abhebende Sohle, bei Sneakers geht die Sohle normalerweise in den restlichen Schuh fließend über. Das mag auf den ersten Blick ein rein oberflächliches Merkmal sein, macht aber im Alltag deutliche Unterschiede, wenn es um die Kombination mit einer Jeans geht. Während die Denim auf der hervorstehenden Kante der Boots-Sohlen perfekt aufliegen kann, hat man gerade bei futuristisch designten Sneakern wie etwa Jordans das Problem, dass die Hose schnell unter die Sohle rutscht. Die nervige Folge: Man latscht auf der Jeans herum, muss sie ständig wieder richten, muss sie hochkrempeln und hat damit Einbußen beim Look oder im schlimmsten Fall: man „läuft“ sie kaputt. Probleme, die er Boots-Träger nicht kennt. Seine Jeans sitzt in 95 Prozent der Fälle perfekt auf den Schuhen. Klarer Punkt für die Jeans/Boots-Kombination!

2. Der Trend-Faktor

Ist in etwa, wie zu fragen, ob Röcke oder Kleider gerade mehr „in“ sind: Natürlich geht beides. Egal, ob man sich für Boots oder für Sneakers zu seinen Jeans entscheidet, wichtig ist, dass das Modell stimmt. Verranzte, ausgetretene Herrenhalbschuhe gehen natürlich genauso wenig, wie müffelnde Air Max-Überbleibsel aus der zehnten Klasse. Wer es ganz genau nimmt, der greift bei den Sneakers zur Jeans zu ein paar sexy Skater-Vans oder ein paar Chucks (da ist es übrigens nicht mal schlimm, ein bisschen auf der Jeans herum zu treten, siehe Punkt 1). Bei Boots hingegen dominiert ohnehin Zeitlosigkeit. Insofern: Ein glasklarer Punkt für beide Kombinationsmöglichkeiten!

3. Der Look

Eine Frage, über die die Modekenner seit Jahren erbitterte Grabenkämpfe führen. Wo für die Traditionalisten weiße Sneakers zur Jeans ein absolutes No-Go sind, lieben die Anhänger der Gegenseite die Kombination aus Sportlichkeit der Sneakers mit dem Plain-und-Simpel-Look der klassischen Denim. Letztendlich schwingt das Pendel auch stark in Richtung Jeans-und-Sneakers, denn gerade in letzter Zeit hat sich die Mischung aus Skinny-Jeans und ein paar limitierten Basketballschuhen als absolute Todes-Kombo (im positiven Sinne) erwiesen. Geliebt und gerockt von Menschen auf der ganzen Welt, etabliert, anerkannt und manifestiert. Somit ist dies die erste Kategorie, die einzig und allein an die Denim-Plus-Sneakers-Fraktion geht. Glückwunsch!

4. Raum für Spielerein/Abwechslungsreichtum

Welche Kombination lässt mehr Kreativität und Abwechslung zu? Überlegen wir mal kurz… Boots sind meist in Ocker-, Brauntönen oder in simplem Schwarz gehalten – das mag edel sein, besonders viel Abwechslungsreichtum sieht jedoch anders aus. Auch die Art und Weise, wie man genau die Jeans auf ihnen platziert ist meist von vornherein klar. Anders verhält sich das bei Sneakers. Sie gibt es neben dem Standard-Weiß in allen erdenklichen Farben – und Formen. Die verschiedenen Arten, sie mit der geliebten Denim zu kombinieren sind nahezu endlos: man kann sie über oder unter der Schuhzunge tragen, bunte Denims zu entsprechend farbigen Sneakers kombinieren oder auch den edlen und schlichten Weg gehen, indem man zur dunklen Jeans ein paar schwarze Kicks pickt. Alles kann, nichts muss – ein weiterer Punkt für die Sneaker-Denim-Kombination.

Ergebnis

Knappes 3:2 für die Denim-Sneakers-Kombination. Sportlich-schnittig schlägt edel-erwachsen um Haaresbreite. Doch nur weil Sneakers und Jeans mehr Raum für Ideen lassen und etwas trendiger aussehen, heißt dies noch lange nicht, dass Denim und Boots überhaupt nicht klar gehen. Ganz im Gegenteil, häufig entscheidet die Situation darüber, was angemessen ist und was nicht. Wenn der Look also nicht ganz so freizeitmäßig sein soll, macht die Boots-Kombo oftmals viel mehr her, als die etwas zu lockere Sneakers-Version. Deshalb nicht vergessen: Auch ein zweiter Sieger ist ein Sieger.

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