Das kleine Einmaleins der Sneaker-Pflege

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Seine Sneaker weiß und clean zu halten, ist kein Ding der Unmöglichkeit. Die Zeiten sind hart, das Geld sitzt nicht locker, jeden Monat neue Treter zu kaufen ist bei uns allen nicht drin. Doch es ist nicht schwer, die bereits vorhandenen Paar in Schuss zu halten, damit man umso länger Freude an den limitierten Jordans haben kann.  Natürlich kann man dafür einerseits Geld für sündhaft teure Pflegemittelchen ausgeben, andererseits tun es auch manchmal ein paar einfache Hausmittel. Die wichtigsten haben wir für euch hier zusammengetragen.

Das Imprägnieren

Die Grundlage aller Schuhpflege. Auch wenn es lästig ist und es wahrscheinlich die wenigsten regelmäßig machen, hat es einen Sinn, Schuhe zu imprägnieren. Vor allem bei Sneakern, die regelmäßig und bei verschiedenen Wetterbedingungen getragen werden, nützt es etwas. Neu gekaufte Sneakers sollten mindestens zweimal gründlich eingesprüht werden, um gegen Nässe, Regen und Schnee geschützt zu sein. Imprägniermittel verleiht den Schuhen einen unsichtbaren Schutzfilm aus Paraffinen oder Wachsen. Dies hilft zwar nicht gegen Verschmutzung, kann aber eventuell bei schneller Reinigung, nach dem man aus dem Regen nach Hause gekommen ist, dafür sorgen, dass sich Dreck vom Leder leichter entfernen lässt. Nach dem Putzen dann noch einmal mit dem Imprägnier-Spray drüber gehen – fertig. Vielleicht keine Wunderwaffe, aber durchaus ein wichtiger Baustein, um lange Freunde an den geliebten Sneakers zu haben.

Pflegeprodukte

Viele Schuhläden und –verkäufer werfen gerne mit Unmengen an Pflege- und Reinigungsprodukten um sich, die einem das Blaue vom Himmel versprechen. Jeder von uns hat sich beim Sneakerkauf schon einmal eines dieser angeblichen Wundermittelchen aufschwatzen lassen. In den meisten Fällen taugen sie jedoch nicht viel. Da hilft oft nur eines: Ausprobieren. In den USA gibt es bei der Sportladen-Kette Champs den Champs Gel Cleaner mit integrierter Bürste– das beste Reinigungsprodukt überhaupt! Andere Ketten wie Footlocker bieten ebenfalls Pflege- und Reinigungsmittel an, Erfahrungsberichte von diesen schwanken zwischen sehr positiv und eher negativ. Andere Schuhliebhaber schwören auf Universalmittelchen a la Quick’n Brite. Diese sind sehr teuer und nicht unbedingt ihr Geld wert. Wahrscheinlich ist es häufig auch sehr stark vom Material des Schuhs abhängig. In vielen Fällen (und vor allem bei nicht allzu starker Verschmutzung) tut’s häufig auch etwas Wasser, Seife und ein Schwamm.

Waschen in der Waschmaschine

Ob man Sneakers in der Waschmaschine waschen kann, ist eine Frage, die immer wieder die Gemüter erhitzt. Einige schwören darauf, andere raten dringend davon ab. Prinzipiell ist diese „Reinigungsmethode“ nicht zu empfehlen, wenn es sich um relativ neue Sneakers handelt, die zum zweiten oder dritten Mal gereinigt werden. Bei alten Sneakers, bei denen man darüber nachdenkt, ob man sie überhaupt noch tragen sollte, kann man ruhig mal das Wagnis eingehen, sie in der Maschine zu reinigen: Schonenden Waschgang einstellen, die Schuhe in einen Waschbeutel oder zumindest in zugeknotete Hosenbeine packen, ein sanftes Waschmittel verwenden und hinterher gut mit Papier ausstopfen. Achtung: die Sneakers im Anschluss nicht zum Trocknen auf die Heizung packen. Dies kann den Kleber an den Sohlen brüchig werden lassen und die Schuhe beschädigen. Häufiges Waschen in der Maschine kann ähnliche Probleme hervorrufen. Wer diese Methode jedoch selten und mit Bedacht anwendet, kann selbst alten, verschmutzten Tretern noch einmal zu fast vergessenem Glanz verhelfen.

Hausmittelchen

Immer wieder liest man auch von althergebrachten Hausmittelchen, die dreckige Schuhe wieder sauber machen sollen. Auf jeden Fall sollten die Finger von sämtlichen Reinigungsmitteln von Lösungsmitteln wie Benzin und Acetol gelassen werden! Diese greifen den Stoff sinnlos an, sind nicht besonders gesund, und ein Reinigungseffekt kann auch auf anderen Wegen erzielt werden. Viele raten stattdessen vor allem bei Schneerändern zu säurehaltigen Lebensmitteln: etwas Essig auf einem Tuch oder Zitronenscheiben sollen durch leichtes Tupfen hartnäckige Verschmutzungen lösen. Auch hier ist jedoch Vorsicht ratsam, denn vor alldem stehen immer noch jene Mittel, die speziell für die Schuhreinigung konzipiert wurden. Erst wenn diese nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, kann man sich an die Hausmittelchen wagen. Für verschmutzte Sohlen (die vor allem an den Seiten schnell dreckig werden) ist häufig das sanfte Rubbeln mit einem weißen Radiergummi sehr hilfreich – garantiert ungefährlich und in 99% der Fälle erfolgsversprechend!

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