Kategorie: Sneakers der Stars

Die besten Sportler/Sneaker-Endorsements – Runde 2

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Und ihr dachtet, das war schon alles? Während wir euch bereits beim letzten Mal in einem Special die besten Kooperationen zwischen Sportlern und Sneaker-Marken präsentiert haben, wollen wir diesmal – unabhängig aller Chart-Rankings – den Blick ein bisschen weiter schweifen lassen. Klar, die Kooperationen zwischen Michael Jordan und Nike oder Chuck Taylor und Converse zählen zum Besten, was Sneaker-Fans jemals passieren konnte, doch gleichzeitig trüben sie manchmal den Blick gegenüber anderen, ebenfalls großartigen Endorsements, die man leichtfertig vergisst. Uns soll dieser fatale Fehler nicht passieren. Deshalb haben wir hier vier weitere unvergessliche Sportler/Sneaker-Kooperationen.

LeBron James und Nike

Als einer der größten NBA-Stars der Gegenwart ließ sich Miami Heat-Forward „King James“ nicht lange Lumpen, einen Nike-Deal einzutüten. Genauer gesagt unterzeichnete er seinen Vertrag mit dem Konzern, noch bevor er sein erstes NBA-Spiel überhaupt absolvierte – und wir reden hier nicht von einem kümmerlichen Rookie-Deal. Ganze 90 Millionen Dollar zahlte Nike dem Frischling für den ersten Siebenjahresvertrag, zu dem standesgemäß auch die eigene Schuh- und Kleidungslinie gehörte. Die Bandbreite der gemeinsamen Sneakers ist bis heute auf ein stattliches Maß angewachsen: Neben der Hauptlinie der Nike Zooms, die sich mittlerweile in ihrer zehnten Generation befindet, gibt es weiterhin die „Soldier-“ und „Ambassador“-Serien, sowie einige weitere exklusive Modelle, wie z.B. einen costumized Lebron James-Air Force One. Die Ursprungslinie der „Zooms“ glänzt vor allem mit ihrem sportlich-aerodynamischen Design: Klare Linien, moderne Formen, perfekter Sitz – so muss ein moderner Sneaker aussehen!

Dwyan Wade und La Ning

Jeder kennt Dwyan Wade – Shooting bzw. Point Guard bei Miami Heat, einer der besten Basketballer der Welt, der Typ mit den Klimmzügen am Basketball-Korb etc. pp. Aber wer oder was ist „La Ning“?! Oder besser: Was versteht man unter der Kooperation zwischen dem Sportler und dieser Firma? – Nun, eigentlich nichts anderes, als dass die chinesische Welteroberung auch vor NBA-Endorsement-Deals nicht Halt macht. Bei La Ning handelt es sich um eine unglaublich schnell wachsende, populäre Sportmarke aus Fernost. Und im Oktober dieses Jahres hat sie Wade für sicher einige Millionen aus seinem Deal mit dem Nike-Jordan-Label erfolgreich herausgekauft. Als erster aktiver NBA-Star geht Wade damit einen Deal mit dem chinesischen Mega-Label ein. Insofern ist das hier definitiv „History in the making“, auch wenn gerade erst die ersten beiden Sneaker-Modelle vorgestellt wurden. Diese sind im Übrigen gar nicht so weit weg vom typischen Jordan-Design: ein auffällig kantiger Look, gesprenkelte Parts in der Sohle… lediglich die gemusterten Laces heben sich deutlich von der Konkurrenz ab. Laut Wade sind die kürzlich präsentierten Modelle noch keine endgültigen. Wir bleiben also gespannt, was sich aus diesem historischen Deal noch entwickeln wird…

Ken Block und DC Shoes

Wer schon dachte, Kooperationen von bekannten Sneaker-Marken kommen nur mit NBA-Stars zustande, soll jetzt etwas Besseren belehrt werden. Der Kaliforniern Ken Block ist professioneller Rally-Fahrer, nebenbei noch passionierter Snowboarder, Skateboarder und Motocross-Fahrer. Und er ist – Achtung! – Mitbegründer des weltbekannten Sneaker-Labels DC. Somit kooperierte das sportliche Multitalent nicht nur mit einer großen Marke, nein er besitzt sie sogar. Block gründete DC gemeinsam mit seinem Partner Damon Way bereits 1993 und veröffentlichte seither eine ganze Latte an Sneakers, die wie selbstverständlich auch seinen Namen tragen und passend als „Ken Block Collection“ betitelt wurden.

Der Ken Block Gatsby ist beispielsweise das, was man unter einem absolut klassischen Skater-Sneaker versteht: Eine simple, weiße, rutschfeste Sohle, das restliche Design in dezentem Schwarz gehalten, das Logo prangt auf der Seite und ein paar giftgrüne Elemente sorgen für den nötigen Schock-Effekt. Der Ken Block Spartan High hingegen sorgt als hoch geschnittenes Modell für zusätzliche Stabilität. Neben der auffälligen Farbwahl, prangt auf nahezu allen Ken Block-Modellen sein eigenes Logo, ein Totenkopf und die Nummer 43 sowie zwei Knochen – Piratenstyle auf vier Rollen. Ken Block weiß wohl ganz genau, wie man Business, Sneakers und Sport am besten vereint.

Sneaker-Fanatics – deutsche Rapper und ihre Schuhe

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Personen des öffentlichen Lebens, Promis, Stars und Sternchen – es sind die Leben dieser berühmten Menschen, für die wir uns interessieren. Weil unser Leben im Vergleich zu ihrem langweilig ist, weil sie mehr besitzen als wir und weil sie das Recht haben „anders“ zu sein. Während man als Normalsterblicher schon mal blöd angeguckt wird, wenn man von seiner 100-Paar-aufwaerts Sneakersammlung philosophiert, ist das bei deutschen Rappern etwas völlig Normales. Einige der deutschen Sprechgesangstalente haben sich jedoch was ihren Schuhtick angeht besonders hervorgetan. Wer sind also die Schuh-Kings im deutschen Rap-Geschäft und warum?

SNEAKERTALK mit Prinz Pi from Sneaker Freaker Germany on Vimeo.

Prinz Pi – Nerd und stolz drauf

Jeder, der sich ein zumindest ein bisschen im Deutschrap-Zirkus auskennt, weiß: Prinz Pi ist nicht nur einer DER akribischsten Sneaker-Sammler der Szene, sondern auch in puncto Fachwissen in der Spitzengruppe. Zu gern philosophiert er in Interviews über Air Max Special Editions, seine Liebe zu Dunks oder Klassikern wie den Reebok Pumps. Seinem großen Hobby widmete er zudem Songs wie „Sneakerking“ und „Sneakerking 2“ sowie diverse einzelne Textzeilen, die immer wieder die Liebe zu stilvollen Lauf- oder Basketballschuhen erkennen ließen. Außerdem kann er laut eigener Aussage Fake-Modelle von Originalen anhand ihres Geruchs unterscheiden – massiver Respekt dafür!

Sido – Frisch poliert und imprägniert

Sido ist Jordans-Fan. Das weiß man spätestens seit seiner aktuellen Single „Meine Jordans“ mit Bass Sultan Hengzt, welche die beiden ihren Lieblingssneakers gewidmet haben. Gleichzeitig wird auf Fila und drei Streifen „geschissen“, akkurates Schleifenbinden gepredigt und auf reines, unbeflecktes Sneaker-Weiß gepocht. Auch in diversen Interviews bekräftigte Sido zudem seine Vorliebe für Nike-Schuhe im Allgemeinen und Jordans im Besonderen. Gerade der Sauberkeits-Faktor ist für ihn von unschätzbarer Wichtigkeit: Sobald die Nähte sich grau färben, wird der Sneaker von Herrn Würdig grundsätzlich nicht mehr getragen. Seine Sammlung jedoch hat er zuletzt drastisch reduziert, sodass er heute von jeder Farbkombination „nur noch“ zwei paar besitzt.

Ahzumjot – New Kid, new Kicks

Ahzumjot mag in dieser Reihe vielleicht der unbekannteste Rapper sein, dafür aber wird dem jungen Hamburger von verschiedenen Seiten eine goldene Zukunft prophezeit. Die Straßen erzählen sich, dass Ahzumjot seine Brötchen zeitweise als Angestellter in einem Sneakerladen verdiente, bevor er Vollzeit ins Rap-Business einstieg. Perfekte Voraussetzungen für einen ausgeprägten Sneaker-Tick. Diesen dokumentiert er regelmäßig auf seinen Twitter- und Instagram-Accounts. Egal ob limitierte Jordans, klassische Vans, Air Flights – er hat sie, er liebt sie. Im Sommer 2012, als seine Karriere gerade ins Rollen kam, gab er im Interview bei HipHop.de zu Protokoll, er habe gerade mal 30 Paar Sneakers. Mittlerweile hat Ahzumjot diverse Shows mit Kraftklub, Cro und Casper gespielt… da dürfte die Schuh-Sammlung sich mittlerweile um Einiges vergrößert haben.

Bushido – Money ain’t a thing… und Schuhe sowieso nicht

Jeder weiß, dass Bushido ein Deutschrapper der Superlative ist. Der am besten Verdienende, der am meisten Verkaufende, der meist Umstrittenste. Ob er auch der mit der größten Sneaker-Sammlung ist, ist hingegen nicht überliefert. Man kann sich jedoch denken, dass er eine stattliche Zahl diverser Nike-Modelle besitzen muss. Vor allem die Air Max scheinen es ihm angetan zu haben – bereits seit seinen Karriereanfängen gehören die Sneaker zum seinem modischen Standard-Repertoire. Fast ausnahmslos trägt der Berliner Air Max in diversen Farb-Kombinationen und (Sonder-)Editionen spazieren. Neben den Air Max wurde er gerade in seiner Anfangszeit auch häufiger mit den eher umstrittenen Nike Shox gesehen – ein Modell, welches damals vor allem von den Gangbangern in den Straßen gerockt wurde. Glaubt man seinen Texten und diversen Aussagen in Interviews, ist der Herr Ferchichi bereits bestens bekannt im Berliner Niketown. Beneidenswert!

Rapper und Sneakers – ganz offensichtlich eine untrennbare Einheit. Sowohl in ihren Lyrics als auch in ihren Interviews wird immer wieder deutlich, wie eng verknüpft Mode und Style mit dieser Musik sind. Gerade Nike und speziell die Jordan-Brand ist bei den hiesigen Rappern unheimlich populär. Während die einen den Nerd geben und exklusive Modelle tragen (Prinz Pi, Ahzumjot), geht es anderen vor allem darum, immer in frischen, brandneuen und blitzsauberen Modellen aufzutreten (Sido). Fakt ist aber auch: Sie alle teilen ihre Vorliebe für schöne Sneakers. Und somit sind sie uns näher, als wir manchmal glauben – ganz unabhängig davon, ob wir ihre Musik feiern oder nicht.

 

Die Samy Deluxe-Sneakers – Back in the days: Teil 3

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Dass sich der weltweit operierende Sportgigant Reebok nicht zu fein war, auch lokale Rapgrößen zu unterstützen, bewies der Konzern Anfang 2006 mit der Ankündigung, dem Deutschrapper Samy Deluxe einen eigenen Sneaker zu widmen. Das Ergebnis war eine Serie aus vier verschiedenen Basketball-Sneakers im Retro-Design. Der große Hingucker: auf der Seite des Debut-Modells prangte das Samy Deluxe-Logo in Übergröße. Ein Sneaker, mit dem man sich mehr als echter Fan, statt als Sneaker-Kenner outete. Beim Nachfolger, dem Samy Deluxe II-Sneaker wurde das Design nur geringfügig angepasst, die schwarze Version sorgte für einen etwas edleren Touch und die High-Top-Variante sorgte für ein bisschen Abwechslung.

So richtig in Fahrt kamen die Designer jedoch leider erst bei dem letzten Schuh der Serie, dem DLX IV. Hier war man offensichtlich erstmals mit wahrer Kreativität am Werk. Das etwas angestaubte und viel zu oft gesehene Retro-Design wich einem modernen, aerodynamisch anmutenden, abgerundeten Look. Zudem wurde das Groupie-mäßige Samy-„S“ gestrichen und durch einen dezenteren Reebok-Schriftzug ersetzt. Der Clou waren jedoch die Farbspielereien mit den Laces in drei verschiedenen Farben und den violetten Elementen im Innenpolster und an einzelnen Elementen des Außen-Leders. Schade für die Fans, dass sie erst auf das vierte und letzte Modell warten mussten, um den Design-mäßig krassesten Schuh der Kollektion zu bekommen.

Immerhin wurde die Sneaker-Line mit einer würdigen Marketing-Kampagne begleitet. Parallel zur Veröffentlichung des ersten Schuhs brachte Samy nämlich das Mixtape „Deluxe von Kopf bis Fuß“ heraus, mit dem er neben den Sneakers auch sein ebenfalls frisch erschienenes New Era-Cap promotete. Folgerichtete prangten beide Produkte in unschuldigem Weiß auf dem Plattencover. Schlussendlich waren alle glücklich: Die Fans, weil sie ein paar Sneakers ihres Lieblingsrappers hatten, die Schuhfanatiker mit dem gelungenen Design der DLX IV und Samy, weil die Kasse klingelte. Perfekt!

Rick Ross Sneakers

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Viele Fans des „Bawse“ wollen wissen, was Rick Ross für Sneakers trägt. Anhand seiner Texte und seines Stils dürfte klar sein: es handelt sich immer um Designer-Ware. Doch nicht immer trägt Rozay die neuesten Sneakers der besten Modehäuser. Ein Beispiel dafür ist die im Februar veröffentlichte Werbekampagne von Nike:

Im Mai diesen Jahres unterschrieb er beim amerikanischen Sportlabel Reebok einen Vertrag, bei dem er die Reebok Classic Sneakers bewirbt. Diese Konstellation kam zustande, da Swizz Beats bei Reebok das Marketing übernahm, um das leicht angeknackste Image zu retten. Dafür nahm er sich Rick Ross zu Hilfe. Schon der Song von Rick Ross, Swizz Beats und Meek Mill „Reebok Back“ wurde ein riesiger Erfolg.
Dabei kann man nicht genau sagen, was er vorrangig trägt – dafür ist sein Style zu unterschiedlich. Aus einigen Musikvideos ist bekannt, dass er Lanvin (ft. P.Diddy – Another One), Christian Louboutin, sowie Louis Vuitton trägt. Vor allem aber ist er ein großer Fan von Balenciaga.

Rick Ross, immer noch einer der heißesten Rapper da draußen, prahlt in seinen Texten (und auch sonst) ganz gerne mit dem unermesslichem Reichtum, der ihm in den letzten Jahren zuteil geworden ist. Laut eigener Aussage ist es nämlich der beste Beweis dafür reich zu sein, wenn man sich Sachen kauft, einfach um sie zu tragen. Ob sie überhaupt zusammen passen – was interessiert Ricky Ross das? Schließlich zählt einzig und alleine der Besitz. So hält er es auch mit seinen exklusiven, roten Balenciaga Sneakers. Er zeigt sie stolz in die Kamera und weist noch einmal freundlich drauf hin, dass „the shit don’t even match“ – Ende der Durchsage.

Sneakers der Stars Teil 3: Rihanna und Kanye West

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Rihanna folgt dem Trend der Stunde

Browns Ex Rihanna geht da einen anderen Weg. Statt selbst kreativ tätig zu werden, geht sie auf Nummer sicher und zeigt sich lieber in den angesagten Sneakers ihres guten Kumpels Kanye West. West, der erst in diesem Sommer die streng limitierten und überstylischen Air Yeezy 2 releaste, entwarf sie in einem Look, der sowohl an Männer- als auch an Frauenfüßen hervorragend funktioniert. Popikone Rihanna ist das beste Beispiel dafür. Ein knappes graues Top, ein schwarzer Rock und ein paar schwarz-rote Air Yeezys – fertig ist der perfekte Flanier-Look für die Straßen L.A.‘s

Hier zu den Bildern.

Kanye und seine Klassiker

Während Rihanna also Kanyes Schuhe spazieren trägt, verzichtet dieser auf eine Werbung in eigener Sache und setzt lieber auf ein paar Traditionsmodelle: In New York wurde er gemeinsam mit Freundin Kim Kardashian und seinen angeblichen Lieblingssneakers, den Air Jordan 1 gesichtet. Jetzt kann man sich auch denken, woher Kanyes Air Yeezy 2  ihre schwarz-rote Farbkombo haben: Seine Jordans trägt der Meister nämlich in der gleichen Farbkombo.

Das Bild findest du hier.

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