Kategorie: Kaufberatung

Schmutzige Gedanken – welche Sneakers so richtig Dreckig sein müssen

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Normalerweise ist der Sneaker-Nerd darauf bedacht, seine kostbaren Treter so lange wie möglich brandneu aussehen zu lassen. So achtet er akribisch darauf, jeden kleinen Fleck und jeden noch so kleinen Spritzer sofort zu beseitigen. Er gibt Unsummen für Pflege- und Reinigungsmittel aus, deren Wirksamkeit zumindest zweifelhaft ist. Er weigert sich, bei Regen auch nur einen Schritt mit den schneeweißen Kicks für die Tür zu setzen und umläuft Pfützen im Zehn-Meter-Radius. Dabei gibt es Sneakers, die nach Dreck geradezu schreien. Welche das sind und warum gerade sie den Dreck benötigen, um ihre volle Look-Wirkung zu entfalten – das haben wir für euch herausgefunden.

Die Nummer Eins unter den Sneakers, die dreckig sein MÜSSEN, um ihre einzigartige Wirkung entfalten zu können, sind zweifelsfrei die All Star-Klassiker von Converse. Mal ganz ehrlich: Wer darauf achtet, seine Chucks immer sauber zu halten, der hat es einfach nicht verstanden. Das mag vielleicht zunächst provokant klingen, ist aber leider einfach eine Tatsache – Punkt! Converse All Stars – egal welcher Farbe und Form – weisen erst dann ihren urtypischen, charakteristischen Look auf, wenn ihre Sohle schmutzig und abgelatscht, der Stoff ausgebeult und die Schnürsenkel verfärbt sind. Über die Jahre hinweg hat sich ein so ein bestimmtes Bild dieser Sneakers etabliert, mit welchem der Hersteller Converse sogar immer wieder für die Schuhe geworben hat. Entscheidend dafür war vor allem die Tatsache, dass sich Fans die Schuhe nicht nur zu eigen machten – sie machten sie vielmehr zu einem eigenen Kunstwerk. Die ursprünglich als Basketball-Sneakers konzipierten Schuhe wurden nämlich schon bald von den Kids als Streetwear-Schuhe angenommen und machten vor allem in der Grunge-Ära der 90er eine interessante Entwicklung durch. Passend zu schlabberigen Jeans, langen Haaren und großen T-Shirts wurden Chucks hier dreckig und abgewetzt gerockt. So konnte sich das Bild der dreckigen Chucks als Teil einer Jugenduniform in den Köpfen der Menschen manifestieren und verhalf dem Produkt schließlich zu einem bis dato unerreichten Erfolg. Zusätzlich werden Chucks bis heute oft und gerne mit aufgerissenen Nähten und kleinen Löchern getragen sowie mit Pins oder kleinen Aufnähern verziert. Sie schaffen damit – als ein Schuh(!)-Modell – den wohl einzigartigen Spagat zwischen Mode-/Konsum-Wahn und gesellschaftskritischem Rebellentum.

Obwohl Chucks ganz zweifelsfrei – wenn man sie so nennen möchte –  DIE Dreck-Schuhe schlechthin sind, sind es nicht die einzigen, mit denen man auf den Clean-Look verzichten sollte. Durchstöbert man die Foren nach entsprechenden Meinungen zu anderen Schuhen und Sneakers, finden sich auch andere Beispiele, auf die eine ähnliche Stil-Politik zutrifft.

In diesem Zusammenhang müssen die gerade in den letzten Jahren wieder sehr beliebt gewordenen Doc Martens erwähnt werden. Die populären Springerstiefel gelten bei vielen als Festival-Schuhe schlechthin und werden häufig auf Veranstaltungen wie Rock am Ring gesichtet. Dass es dort, gerade bei Regenwetter, etwas dreckiger zugeht, ist bekannt. Dass Doc Martens aber genau aus diesen Gründen dort am liebsten getragen werden, jedoch auch. Viele Fans sind der Ansicht, dass die Martens nur mit leichtem Schmutzfilm so richtig authentisch rüberkommen und tragen sie ausgiebig bei schlechtem Wetter ein, bis sie schließlich den perfekten Dirty-Look aufweisen.

Doch selbst bei einigen hochpreisigen Luxusmodellen geht nichts ohne ein bisschen Schmutz. Die heiß begehrten Acne Pistols sehen laut Ansicht vieler Fans erst so richtig ausgelatscht so richtig gut aus. Angesichts des extrem hohen Preises der Ankle Boots mag sich das vielleicht etwas verrückt anhören, gleichzeitig scheint ihnen jedoch tatsächlich noch etwas an Charakter zu fehlen, wenn sie noch in ihrem unbefleckten Glanz erstrahlen. Erst wenn das Leder etwas abgewetzt und brüchig und das Material etwas ausgebeult erscheint, kommt der wahre Charme der Boots zur Geltung.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Diese sogenannten Dreck-Regeln lassen sich definitiv nicht auf alle Schuhe oder Sneakers anwenden. Tatsächlich trifft das Verlangen nach Schmutz nur auf einige wenige Sneakers zu. Chucks, Doc Martens und Pistols sind drei der populärsten Beispiele. Die neusten Jordans in abgewetzt zu tragen kommt nach wie vor nicht infrage. Muss es ja auch nicht – schließlich haben wir genug damit zu tun, mit unseren Chucks durch Schlammgruben zu waten. In diesem Sinne: Stay fresh, stay dirty!

Den Dom da lassen, die Schuhe nicht – Sneakers shoppen in Köln

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Rheinmetropole Köln: Heimat des weltberühmten Doms, einiger großen Fernsehsender und der größten Sauf- und Sex-Parade unter christlichem Deckmantel, dem Kölner Karneval. Doch war das wirklich schon alles, was dieses schöne Städtchen mit den seltsam kleinen Bieren und dem sympathischen Dialekt zu bieten hat? Nicht ganz, denn da wären ja noch die zahllosen hochinteressanten Sneaker-Läden, die sich in Kölle finden lassen. Denn so viel es auch dort auch zu sehen gibt – wenn man schon da ist, will man natürlich auch das Shopping Herz zufrieden stellen. In vielen der oftmals auf Skate-Wear und -Equipment spezialisierten Stores kann und sollte man dies auch ausgiebig tun. Eine kleine Auswahl an Kölner Sneaker-Tempeln haben wir für euch herausgesucht.

Vibes

Der Vibes Store ist einer DER Hot Spots, was Sneakers in Köln angeht. Die gemeingefährliche Professionalität der Ladenbetreiber zieht sich durch jede Faser des Ladens in der Palmstraße. Das fängt bei dem interessanten Sortiment an: Neben den obligatorischen Skate-Tretern finden sich hier einige unfassbar schöne Air Max-, Jordan- und New Balance-Modelle. Die Auswahl reicht hier von auffällig und exotisch bis schlicht und einfach. Kurzum: Hier findet jeder Topf seinen Deckel bzw. jedes Paar Füße seine passenden Kicks. Beworben werden die Produkte zudem durch hochwertige Foto-Strecken, die online unter www.vibes-store.de einsehbar sind und definitiv Bock machen, das Sortiment näher unter die Lupe zu nehmen. Wem das immer noch nicht ausreicht, der möge bitte die in schöner Regelmäßigkeit veranstaltet Partys der Ladenbetreiber besuchen. Mehr geht nun wirklich nicht!

Doubleight

Nicht weniger gut aufgestellt ist das Doubleight in der Ehrenstraße 15. Der schnuckelige kleine Laden bietet neben einem mit Vans-Stickern tapezierten Kühlschrank ein ordentliches Sortiment unterschiedlichster Sneakers von raren Air Jordans über Must-Haves von Vans bis hin zu topaktuellen Adidas Originals Modellen. Hier sollten also keine Wünsche offenbleiben. Um die potentielle Kundschaft stets up-to-date zu halten, glänzt das Doubleight zudem durch ausgeprägte Facebook- und Instagram-Präsenz. Hier wird man direkt über Neuerscheinungen informiert und kann im Zweifelsfall auch mal das ein oder andere Paar für spätere Abholung reservieren. So etwas nennt man Kundenservice! Wem das nun immer noch nicht genügend Gründe für den Store sein sollten, der möge sich doch bitte bei seiner nächsten Köln-Reise selbst von dessen Qualität vor Ort überzeugen. Wer da ohne ein Paar frische Kicks aus dem Laden kommt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ehrenwort!

The Good Will Out

Händelstraße 41, The Good Will Out, absoluter Sneaker-Tempel. Nuff said. Eigentlich. Okay, sagen wir noch etwas mehr. Wenigstens so viel: Wer die ganze Bandbreite sucht; die ganze Fülle verschiedenster Sneakers für jeden Geschmack von abgedreht bis 08/15, für den ist The Good Will Out genau die richtige Adresse. Keine Spezialisierung auf Skate oder Basketball-Schuhe, aber auch keine halben Sachen. Stattdessen jede Menge Classics von Reebok (ERS, Classics, Pump), Pflichtmodelle von Nike (Air Max 90, Air Force 180) und allerhand crazy Stuff von Adidas (Jeremy Scott-Modelle Galore!). Dazu noch jede Menge Onitsuka Tigers, Vans, New Balances und Stussys. Ihr seht schon: Hier werden keine halben Sachen gemacht. Checkt die Fotos auf Facebook und überzeugt euch selbst vom Sortiment und den Events oder schaut einfach selbst vorbei, wenn ihr in der Nähe seid… soll sich wohl lohnen.

Pacific Beach

Das Pacific Beach in der Berrenrather Straße 181 ist ein klassischer Sneaker-Store für die Skate-Freunde unter uns. Der Laden ist clean und minimalistisch eingerichtet – das wirkt nicht nur edel und stilvoll sondern lenkt vor allem den Blick auf das Wesentliche: Das durchaus überzeugende Sneakersortiment nämlich. Die großzügige Schuh-Wand gibt direkt beim Eintreten den Überblick über sämtliche angebotene Marken und Modelle. Neben der ebenfalls angebotenen, obligatorischen Streetwear zeichnet sich das Sortiment vor allem durch schlichte Klassikermodelle von Vans und co aus. Surfer werden sich hingegen über die Große Auswahl traumhafter Flip Flops von Reef freuen. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass man neben zahlreichen Skateboards auch sich auch noch mit einem ganzen Berg Zubehör eindecken kann – hier hat das Pacific Beach eindeutig den Fokus drauf. Und hier macht den Betreibern auch niemand was vor. Pflichtbesuch!

Sneakers shoppen in München – wo sich Brezel und Air Max Gute Nacht sagen

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Na, schon den diesjährigen Oktoberfest-Trip gebucht? Schon die Vorfreude geweckt, mal wieder zu tief in den Maßkrug zu schauen, ausgiebig Weißwurst zu frühstücken und Brezeln zu knabbern? Auch wenn man es sich als Nicht-Münchner kaum vorstellen kann – die Stadt bietet weit mehr als kulinarische und alkoholische Großtaten. So eignet sich München nämlich ganz hervorragend zum Sneaker-Shoppen. Ja, tatsächlich – München ist modemäßig nämlich nicht nur für die Schickeria und Louis Vuitton-Fans der oberen 10.000 relevant, sondern bietet auch die volle Packung Streetwear- und Sneakerläden. Welche die Top-Anlaufpunkte für Schuh-Fanatiker sind, das haben wir für euch herausgefunden – in unserem München-Sneaker-Special.

Kickz Stachus

Vielen Dorfnasen mag Kickz lediglich als einer der großen deutschen Sneaker-Versandhändler ein Begriff sein. Tatsächlich aber betreibt das Unternehmen zahlreiche Flagship-Stores in ganz Deutschland. Dass sich einer der größten und besten in München befindet ist kein Zufall – schließlich hat der Konzern seine Wurzeln in der bayrischen Hauptstadt. Im Store an der Herzog-Wilhelm-Straße, gleich am Karlsplatz findet sich „Münchens größte Sneakerwand“ – und die lässt kaum Wünsche offen. Das Personal? – kompetent, freundlich und hilfsbereit. Wer spezielle Modelle sucht, der fragt nach und bekommt sie im Idealfall sogar individuell geordert. Wem das noch nicht genügt, der kann sich in der unendlichen Auswahl an Street- und Baskettball-Wear verlieren. Zeit kann man bei Kickz also definitiv mehr als genug zubringen. Überlegt euch also schon mal einen guten Zeitvertreib für eure Begleitung, während ihr den Kickz Stachus durchstöbern werdet.

Early

„Sneakers, not diapers“ – besser könnte man kaum auf den bringen, worauf man bei Early den Fokus legt. Ganz klar, hier geht es um die wichtigen Sachen im Leben und nicht um Kinderkacke. Dafür aber umso mehr um Kinderschuhe. Hier könnte das Sortiment kaum breiter gefächert sein, denn es teilt sich in Sneakers für alle Altersklassen: „Cribs“ – für die jüngsten unter den Schuhfanatics, „Toddler“, für die, die nicht warten können, mit ihren kleinen Füßchen in exklusive Air Max reinzuwachsen, „Youth“ für die Teens und schließlich „Adults“, damit sich Eltern und Nicht-Eltern auch gleich noch ein Paar mitnehmen können. Hier wird jeder SEIN ganz eigenes Schmuckstück finden. Den Early Store findet ihr gleich beim Viktualienmarkt in der Westenriederstraße 18, mitten im Zentrum. Ganz klarer Pflichtbesuch, egal ob mit Kids oder ohne.

Amen

Der Amen-Store ist seit seiner Eröffnung 2007 die absolute Sneaker-Institution in München. Anders als bei der Konkurrenz wird hier ausschließlich auf Klasse statt Masse gesetzt. Das Sortiment besteht aus monster-specialhaften Exemplaren von Nike, Asics, New Balance, Vans und Undefeated, die man definitiv nicht in jedem x-beliebigen Footlocker finden würde. Der Amen-Store befindet sich in der Corneliusstraße und ist ebenfalls sehr zentral gelegen und nicht nur deshalb ein absolutes Muss für jeden Sneaker-Kenner beim Besuch in München. Der Name ist hier jedenfalls kein Zufall, denn dies ist die Kirche aller Sneaker-Gläubigen. Amen!

Coilex Store

Für wen all die Air Max, Jordans und Sambas zu kindisch sind und wer stattdessen auf der Suche nach waschechter Grownups-Sneaker-Fashion ist, für den ist der Coilex Store in der Theresienstraße die richtige Adresse. Das Sortiment des Concept-Stores umfasst Marken wie Nat-2, MayBe und meer-sein. Sprich: Das hier ist klassisch angehauchte, aber stets an der Grenze zur Verrücktheit befindliche Sneaker-Mode abseits des bekannten Mainstream-Zirkus‘. Somit ist das Coilex gerade für diejenigen interessant, die gerne mal den Blick über den Tellerrand wagen und sich immer wieder von neuen Looks überzeugen lassen wollen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Also – auschecken!

Sneakers shoppen in Berlin – the Guide to Heaven

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Es ist schwer zu glauben, aber Berlin besteht nicht nur noch aus Combat Boots und rot-schwarz karierten Hemden. Nach wie vor ist die Stadt nämlich das deutsche Mekka, wenn es darum geht, exzessiv Sneakers zu shoppen. Egal, ob man auf der Suche nach exklusiven und limitierten Modellen ist, nach Klassikern sucht oder ein Schnäppchen schießen will – in der Hauptstadt sollte jeder Sneaker-Fan fündig werden. Aber Vorsicht! Wer sich nur zwischen den Touri-Spots aus Brandenburger Tor, Alexanderplatz und Hackeschem Markt bewegt, der wird natürlich auch Touri-mäßig abgezogen. Und sein wir ehrlich, das Paar schwarz-weiße Air Max 90 hätte man dann auch genauso gut im lokalen Foot Locker kaufen können. Mit unserem Berlin-Sneaker-Shopping-Guide werden euch solche Fehltritte nicht passieren – garantiert! Dies sind die Länden der Stunde:

Overkill

Etwas unscheinbar befindet sich unweit vom U-Bahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg der Overkill-Store. Der Shop bietet im Grunde alle einschlägigen Marken von Reebok über Nike bis Puma an und verfügt zudem noch über ein Obergeschoss, in welchem man Streetwear von Carhartt und co findet. Neben den Alltime-Classics findet man hier natürlich auch einige limitierte Sneakers, alle präsentiert in einem angenehmen Ambiente, in welchem viel mit Spiegeln gearbeitet wird, um den angebotenen Schuhen die perfekte Bühne zu geben. Wie es sich für einen Oberklasse-Sneakerstore gehört, finden hier natürlich auch in schöner Regelmäßigkeit Events statt, bei denen sich nicht selten auch die Berliner Rap- und DJ-Prominenz blicken lässt – definitiv Major-Shit!

Snea-Q

Wer speziell auf der Suche nach seltenen, aufsehenerregenden Kicks ist, der sollte unbedingt im Snea-Q in Friedenau vorbeischauen. Wer sich hier eines der exklusiven Stücke von Y-3 oder Nuala coppt, braucht sich jedenfalls keine Sorgen zu machen, in den nächsten Monaten jemandem mit den gleichen Schuhen zu begegnen. Zudem werden die Special-Treter auch regelmäßig zu Special-Preisen angeboten. Sneaker-Fans, die also regelmäßig in Berlin sind oder gar in der Nähe wohnen, sollten also ruhig öfter vorbeischauen, um keinen Mega-Deal zu verpassen. Als besonderes Service-Goodie wird bei Snea-Q sogar privates Shopping außerhalb der Öffnungszeiten inklusive persönlichem Beratungsgespräch angeboten – wem da das Sneaker-Herz nicht höherschlägt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Solebox

Im gut situierten und zentral gelegenen Charlottenburg befindet sich einer der krassesten High-End Sneaker-Stores Berlins, ach was, sagen wir lieber: ganz Deutschlands. Neben zahlreichen Sondermodellen und Special Editions findet man hier natürlich auch die ganze Bandbreite an Klassikermodellen der einschlägig bekannten Marken. Solebox ist bereits weit über die Grenzen hinaus bekannt und wird auch international als einer der besten Sneaker-Läden gehandelt. Zuletzt landete er in der Liste der 50 besten Schuhläden des US-Trendmagazins „Complex“. Und wenn die Amis mal etwas Interessantes an Deutschland abseits von Bier und Bratwurst finden, dann kann man davon ausgehen, dass es etwas Besonderes sein muss.

Downstairs

Das Downstairs ist eine Berliner Institution – und zwar nicht nur was Sneakers, sondern auch Writer-Equipment, rare Untergrundmusik und Streetwear angeht. Wer wenig Zeit zur Verfügung hat und all das an einem Ort braucht, der ist bei dem Laden in Berlin-Schöneberg definitiv an der richtigen Adresse. Das Highlight: auf exklusive Modelle braucht der Sneaker-Fan hier keinesfalls zu verzichten. Immer wieder werden neue Raritäten aus Übersee bestellt, sodass man sich mit Schuhmode aus dem Downstairs-Laden auf jeden Fall am Puls der Zeit befindet. Und wer bei den Schuhen fündig geworden ist, der kann sich anschließend im selben Laden durch zwei Jahrzehnte Tape-Klassiker des Berliner Raps wühlen. Wo sonst gibt es bitte eine so geniale Kombination?

Sneakers shoppen in Berlin? Ein nahezu endloses Vergnügen, man muss eben nur die richtigen Orte kennen. Dass unsere Liste nicht vollständig ist, versteht sich von selbst, wenn man bedenkt, dass Berlin längst als DIE deutsche Modestadt schlechthin gehandelt wird. Wir empfehlen daher neben den hier genannten Läden sich unbedingt noch das „Snika“, „No 74“, „Kickz“, „HHV“ und den „Sneakerspot“ am Prenzlauer Berg auszuchecken. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos…

Nieten Sneakers – im Winter 2012 und Sommer 2013

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Seit Anfang Herbst konnte man erkennen, dass auf den Sneakers immer mehr Kunstnieten angebracht wurden. Wir denken, dass sich dies vor allen Dingen im Frühling als Trend durchsetzen wird. Wir waren also auf der Suche für euch, ein paar Beispiele herzuzaubern und siehe da – wer sucht, der findet:

Vor allem im Frühlingsangebot der Designer stecken immer mehr Sneakers mit den Nietenverzierungen. Wir wollen euch einen kleinen Überblick geben, welche Marken bzw. Designer mit vorne dabei sind, wenn es um den neuen Trend „Sneaker mit Nieten“ geht. Bei den an den Schuhen angebrachten Nieten geht es natürlich nur um die optische Verschönerung des Schuhs, um die kunstvolle Verfeinerung. Also Bühne frei für den neuen Trendsneaker!

Aus den Winterkollektionen 2o12

Wie schon gesagt fing der Fashiontrend schon im Herbst 2012 an – die ersten richtigen Beispiele kommen jetzt allerdings aus dem späten Herbst und dem tiefen Winter. Die Sneakers wurden natürlich erst einmal von den Designern zum Trend gemacht. Die großen Modemacher wie Louboutin und Gienchi präsentierten die Modelle auf Modenschauen, wofür die von den Zuschauern große Begeisterung empfingen. So wurden erst die Highclass Sneakers bekannt, wovon auch die Mainstream Marken Wind bekamen und den Schuh auf ihre eigene Art interpretierten. So entstand der Nietensneaker in allen Preisklassen schließlich für den Frühling 2013.

Gienchi Studded Sneaker für Mädels

Das ist einer der ersten Nietensneakers der Winterkollektion, die für den Normalverdiener zu kaufen waren. Der Schuh ist von der Designermarke GIENCHI. Der Schuh wurde in Italien hergestellt und besteht zu 80%  aus Baumwolle und die restlichen 20% sind Metallfasern. Der Schuh verfügt über einen leichten „Used-Look“, ein Indiz dafür, dass der Schuh voll im Trend liegt – noch heute. Der „Used-Look“ ist nämlich, genau wie die Nieten, ein erwarteter Trend für den Frühling im kommenden Jahr. Das auffälligste Merkmal des Schuhs sind die Silberfarbenen Metall Nieten, welche ja den Sneaker zum Trendschuh machen. Dann noch die typische Sneakersgummikappe, dort, wo die Zehen gebettet liegen. Der Schuh ist schon eher für die Herren gedacht, aber GIENCHI denkt, dass auch eine Frau diesen Schuh tragen kann. Trotzdem widmen wir uns nochmal explizit den Damen.

Dieser Schuh ist dann doch eindeutig der Damenwelt zuzuordnen. Der Schuh hat, sowie alle typischen Sneakers eine Gummikappe, die lässige Schnürung und die für Sneakers bekannte Sohle aus Hartgummi. Auch dieser Schuh hat einen leichten „Used-Look“ und ist im weiblichen rosa gehalten. Natürlich ebenfalls von der Marke GIENCHI.

Man sieht also, dass GIENCHI auf jeden Fall eine der ersten Marken auf dem Markt war, die Nietensneakers populär machten.

Aus der kommenden Frühjahrskollektion

Das Frühjahr beginnt und wir stellen euch nun die aktuelle Kollektion vor. Wir starten wieder mit den Herrensneakers für den Frühling und Sommer 2013. Der Frühlingsschuh unterscheidet sich vor allem im Material, die Winterschuhe waren ja schwerer und sollten die kalte und harte Zeit überstehen und warmhalten. Die Frühlings- und Sommerschuhe sind da eher leichter und mit mehr Verzierungen.

Converse Sneaker mit Sternnieten

Die Sneakers sind von der großen Marke „Converse“, welche nun auch auf den Nieten-Trend aufgesprungen sind. In einer Limited Edition bringt „Converse“ einige typische Nietensneakers heraus. Die Nieten sind bei diesem Schuh in Form von Sternen und komplett über den Schuh hinweg angebracht. Der Schuh ist im ziemlich starken „Used-Look“ und sieht auf stylische Weise so aus, als würde er gleich auseinander fallen. Das Schuhmaterial ist zu 100% aus Baumwolle –

so auch die Schnürsenkel. Der Schuh ist zurzeit nur als Vorbestellung zu kaufen, da er erst am 31.03.2013 erscheint. Falls wir da noch leben, schließlich soll sich ja am 21.12.2012 alles vorbei sein. 😉

Der Schuh ist genau wie das Männer-Beispiel von der Marke „Converse“. Ebenfalls eine Limited Edition mit der britischen Nationalflagge. Auf dem Sneaker ist mit goldenen und sibernen Nieten ein Kreuz nachgezogen und das Modell ist blau, rot, weiß gehalten, wie auch auf der originalen britischen Flagge. Ansonsten ist der leichte „Used-Look“ zu erkennen. Die Innensohle, sowie das Futter sind aus Segeltuch – der komplette Schuh ist wie oben aus Baumwolle.

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