All hail the Pump – Reebok Pump, Underdog mit Stil

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Klassikersneakers gibt es einige, aber nur wenige vereinen Look, Funktionalität und vor allem Exklusivität so gut, wie die Reebok Pumps. Ihr größter Nachteil ist zugleich ihr größter Trumpf: Der Bekanntheitsgrad. Während sie bei ihrem ersten Release 1989 vor allem bei US-amerikanischen Sneakersfans durchaus präsent waren, konnten sie in der Folge nicht ein so großes Thema wie Chucks, Stan Smiths oder Dunks werden. Ganz offensichtlich sind sie dazu verdammt, der ewige Geheimtipp, der Underdog zu bleiben.

1989

Ein Werbespot mit NBA-Star Dominique Wilkins flimmert über die Bildschirme der heimischen Fernsehgeräte in den USA und sorgt mit einem Affront gegen einen gewissen Michael Jordan, der gerade erst mit seinem Air Jordan den Markt aufgerollt hat, für Aufsehen. „Pump in and Air out!“ lautet Wilkins‘ Devise und schon bald sollte jeder wissen, was es mit diesem mysteriös-doppeldeutigen Spruch auf sich hat. Mit dem Pumpsystem stellte Reebok nämlich 1989 erstmals eine aufsehenerregende Technik vor, die Fans rund um die Welt bis heute begeistert. Über einen kleinen, in der Schuhzunge integrierten Basketball, lassen sich in der Schuhsohle befindliche Luftpolster aufpumpen. So kann der Schuh je nach Bedarf beim Härtegrad angepasst werden und ermöglicht bestmögliche Bewegungsfreiheit und Sprungfähigkeit. Eine kleine Revolution der Sneakerwelt!

1991

Boston Celtics-Spieler DeCovan Kadell „Dee“ Brown macht die Zuschauer des NBA Dunking-Contests mit diesem No-Look Dunk sprachlos. Noch heute ist die Szene eine der All-Time-Highlights eines jeden Basketball-Fans und versetzt ganze Generationen ins Staunen. Den Sneaker-Liebhabern unter den Fans wird zudem auch nicht entgangen sein, welche Kicks Brown bei seinem Weltklasse-Dunk trug: Ein paar klassisch-schwarze Omni Lite Pumps, die er vor seinem entscheidenden Sprung ganz lässig aufpumpte, nur um dann das Meisterwerk seiner Karriere zu vollführen. Gibt es einen besseren Beweis für die Qualität eines Schuhs?

2000

Die Jahre rund um die Jahrtausendwende waren keine guten für den Reebok Pump. Während sich etwa die Air Forces durch geschicktes Marketing, hochdotierte Endorsements und ausreichend Support durch zahlreiche Musiker mehr und mehr zu echten Must-Have-Produkten entwickelten, blieb der Reebok Pump irgendwie auf der Strecke. Von Kennern wurde er zwar nach wie vor geschätzt, allerdings fand sein vergleichsweise antiquiertes Design im Vergleich zu modernen Jordans immer weniger Anklang. Ob die Schuld nun ausgerechnet beim Hersteller Reebok oder doch beim mangelnden Rückhalt der Fans und potentiellen Käufer zu suchen ist, ist schwer zu sagen. Fakt ist – um das Jahr 2000 herum waren die Pumps nahezu tot. Nicht selten bekam man, wenn in dieser Zeit über die Kicks zu referieren begann, ein ungläubiges „Reebok WAS?“ entgegengeschleudert.

2013

Umso erstaunlicher ist, wie sich das Produkt Reebok Pump seine eigene Nische trotz allem Gegenwind bewahren konnte. So sind die Sneakers bis heute der absolute Geheimtipp und einer DER Favoriten echter Schuh-Fachgusti geworden. Dieser Fakt, der gerade in den letzten drei, vier Jahren immer offensichtlicher geworden ist, ist auch Hersteller Reebok nicht entgangen. Dementsprechend hat das britische Label auch verstärkt Retro Modelle und Special Editions auf den Markt gebracht. Gerade diese traditionellen Stücke sowie die klassischen Omni Lites sind nach wie vor die erste Wahl, wenn es an den Kauf von einem frischen Paar Pumps geht. Die Pump-Technologie wurde zudem von Reebok konsequent weiterentwickelt und kam zunehmend in Sportschuhen außerhalb des ursprünglichen Basketball-Segments zum Einsatz. Das Ergebnis waren interessante Tennis- oder gar Baseballschuhe mit der patentierten Ausnahme-Technologie. Von den traditionellen Pumps wurden indessen Kollabos mit Rapper Kid Cudi (Reebok Pump X Orchard Street) und goldene – ja, richtig – GOLDENE Pump X Audet-Kollabo Kicks veröffentlicht, die sogar wieder einen kleinen Hype um die Schuhe mit dem Pumpsystem schaffen konnten. Wer hier noch etwas von „Der Reebok Pump ist tot“ faselt, der hat es nicht verstanden. On to the next one!

Fünf Gründe, sich von seinen Sneakers langsam zu trennen

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Wir Sneaker-Nerds wollen es manchmal einfach nicht wahrhaben, dass unsere Lieblingstreter ausgesorgt haben. Irgendwann, nach jahrelanger Liebe, die man ihnen entgegengebracht hat und Pflege, die sie erhalten haben, wird es einfach Zeit sich von ihnen zu trennen. Oft bemerken wir hinter unserer rosaroten Brille gar nicht, dass sie ihren Zenit längst überschritten haben. Da braucht es einen guten Freund, der auf den Tisch haut und sagt: „Weg damit!“ Das übernehmen wir natürlich gerne und nennen euch fünf handfeste Gründe, an denen ihr merkt, dass es langsam Zeit wird, sich von den geliebten Kicks zu trennen.

1. Gegen den Gestank lässt sich einfach nix mehr machen

Für dich mag der süßliche Schuh-Muff vielleicht nicht weiter schlimm sein. Aber glaub uns, für deine Freundin ist er es definitiv. Und wenn du kein Babygirl hast, denk an deine Familie und all die Freunde, bei denen du mit deinen Sneakers den Wohnungsflur verpestest, wenn du sie ausziehst. Du kannst dem Geruch deiner ausgelatschten Sneakers trotz sämtlicher Hausmittel (hier evtl. Link zum Text „Fünf unerlässliche Mittel gegen stinkende Sneakers“ von Januar 2013) einfach nicht mehr Herr werden und erntest für sie mehr Ekel als Bewunderung? – Ein untrügliches Wegwerf-Argument!

2. Sie sind vergilbt und verdreckt

Warum liebt man neugekaufte, frische Sneakers? Richtig, weil sie schneeweiß und rein sind. Da ist man akribisch darauf bedacht, keinen einzigen Schmutzpartikel drankommen zu lassen und sitzt abends panisch vorm Schuhregal um die Treter wieder clean zu kriegen. Doch irgendwann, wenn die Motivation dafür nachgelassen hat und die Schuhe eingelaufen sind, beginnt der Anfang vom Ende – bis aus dem strahlenden Weiß zunächst ein ekliges Gelb und schließlich ein abgewetztes Grau wird. Dazu kommt meist noch der besonders hartnäckige Dreck, der die Sohle im Würgegriff hat. Diese wiederum scheint Schmutz besonders gerne aufzunehmen – und ist deshalb noch viel schwerer sauber zu halten als der Rest der Schuh. Wenn hier das Limit erreicht ist – weg damit!

3. Die Sohle ist abgelatscht, der Schuh ausgebeult

Schuhe, die du gerne und oft trägst, kannst du jeden Tag akribisch Putzen, du kannst sie mit den richtigen Mitteln lange geruchsfrei halten, eines aber kannst du nicht vermeiden – dass sie irgendwann abgelatscht sind. Das Schöne an ein Paar brandneuen Air Forces sind immer noch die kleinen Miniatur-Sternchen an den Zehenspitzen und der Ferse – nur leider sind diese auch die ersten, die ablatscht werden und für Kenner ein untrüglicher Hinweis auf das Alter der Sneakers sind. Wenn aus einer anfangs crispen Sohle mehr und mehr eine glatte Fläche wird, zudem der Schuh beginnt, sich seltsam zu verworfen, kleine Risse zu bekommen und auszubeulen, dann sollten alle Alarmglocken bei dir losgehen. Der Mülleimer ruft!

4. Sie fühlen sich nicht mehr gut an

Wenn die Sohle immer dünner und der Schuh immer ausgebeulter wird, dann leidet meist auch der Tragekomfort darunter. Mit dem angenehmen Gefühl, das man noch hatte, als die Schuhe frisch eingelaufen waren, hat das nicht mehr viel zu tun, im Gegenteil. Irgendwann leidet eben auch das Schuh-Innere. Viele kennen etwa das Problem, dass die Ferse den Stoff im Schuh aufreibt und so ein Loch entsteht, welches beim Gehen Schmerzen verursacht. Man kann versuchen das vom Schuster flicken zu lassen – bringt aber selten das gute Tragegefühl zurück und ist somit ein klarer Fall von Wegwerf-Time.

5. Es handelt sich NICHT um Chucks

Wenn es überhaupt einen Schuh auf der ganzen Welt gibt, den man solange tragen kann, wie man will – bei dem es egal ist, wenn die Socken schon durch den Stoff durchgucken, die Sohle sich vom restlichen Schuh ablöst und man die ursprüngliche Farbe vor lauter Dreck gar nicht mehr erkennen kann – dann sind es Converse All Stars. Chucks sind die unangefochtene Ausnahme unter den Sneakers – denn sie müssen theoretisch niemals weggeworfen haben. Wenn sich sozusagen alle bisherigen Punkte bei dir bewahrheitet haben, aber es sich schlussendlich um ein Paar Chucks handelt, dann: Glück gehabt! Gratulation, du darfst die Teile auf ewig behalten!

Sneakers von KangaROOS – eine ernstzunehmende Alternative?

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Na, auch schon ein Paar KangaROOS im Schuhschrank gebunkert? Nein? Was hat es mit dem amerikanischen Konzern eigentlich auf sich? Tatsächlich bringt kaum eine andere Sneaker-Marke die Nerds so ins Grübeln, wie diese: Darf man die nun cool finden, oder macht man sich mit KangaROOS an den Füßen zum Deppen? Können die Teile qualitativ mit dem großen Namen mithalten, oder nicht? Und welche Modelle des Labels sollte man auf dem Schirm haben? Zeit für die Entdeckung einer viel zu lange ignorierten Sneakermarke.

Der Durchschnitts-Ahnungslose verbindet mit KangaROOS-Sneakers alternde Sportfanatiker, die bereits Mitte der 90er Jahre glaubten, dass KangaROOS der ganz heiße scheiß wären und damit gehörig schief lagen. Mal ganz im Ernst, was ist das Ding mit diesen Schuhen? Irgendwie mega bekannt, irgendwie überall schon mal gesehen, aber irgendwie nie so wirklich ernst genommen. Stattdessen: gesehen, belächelt, ignoriert. Rechtfertigt sich dieses Verhalten auf irgendeine Art und Weise? Nun, man mag es nicht besonders aufregend finden, wenn die größte Großtat einer Marke es ist, kleine Taschen für Schlüssel oder Kleingeld erfunden zu haben, die beim Joggen die Hosentaschen angenehm leer halten. Ganz ehrlich, so sehr das Mami und Papi bei ihrer sonntäglichen Runde durch den Park auch glücklich machen soll, so viel mehr wünscht man sich Style-Innovationen, Wiedererkennungswert oder wenigstens einen ganz bestimmten Classic-Schuh im Sortiment. Aber: Wer dem Label all das abspricht, der hat leider nichts verstanden.

Tatsächlich ist KangaROOS sehr wohl das richtige Label für Tage, an denen man von den drei Streifen oder dem Swoosh die Schnauze voll hat und einfach auch mal „was anderes“ tragen will. KangaROOS-Hater beweisen mit der generellen Ablehnung der Marke nichts als pure Ignoranz. Zugegeben, wer stolz das Känguru auf seinen Schuhen trägt, beweist tatsächlich Mut, muss er doch schließlich davon ausgehen, der einzige in diesen Tretern im Umkreis von 50 Kilometern zu sein – doch man muss diesen Fakt schlicht und einfach zu seinem Vorteil nutzen. „Sehr her, ich trage Schuhe von KangaROOS“ muss das Motto sein.

Auffälligkeit erzeugen die Kickz dabei hauptsächlich nach wie vor mit ihrem Logo oder ihrem Schriftzug, das Grunddesign ist stets zurückhaltend. Die meisten Exemplare werden im Low-Cut angeboten, es finden sich nur wenige Mid- oder gar High-Tops unter den Modellen – man sollte sich hier von den Bezeichnungen nicht verwirren lassen. Bei der Farbwahl kann man hingegen was rausreißen. Neben den Standard-Colorways Weiß, Braun, Schwarz und co. finden sich auch zahlreiche Sneakers in Neonfarben (auffallend aber zweifelhaft), verrückten Farb-Kombis (perfekt für Farb-Junkies) oder gar Animalprints (für die rassigen Beton-Antilopen). Hinzu kommen einige auffällige Stil-Großtaten, wie das Klassikermodell „Rage“, nur echt in den Gucci-Farben Grün/Rot/Weiß. Überhaupt, das Modell „Rage“: Es ist zeitlos, gutaussehend und erfindet sich mit annähernd mit jeder Farbwahl neu – genau so müssen Classics sein.

Zudem sind fast alle Modelle mit dem Dämpfungssystem Dynacoil ausgestattet. Das mag für den gemeinen Sneakerfreund vielleicht eher unwichtig sein, doch spätestens nach 12 Stunden auf den Beinen und auf Party werdet ihr es euren KangaROOS danken. Man sieht also: Auch was technische Innovation angeht, kann das Label aus St. Louis durchaus punkten. Seinen größten Vorteil zieht der Sneakernerd aber aus dem einfachen Fakt, dass KangaROOS eine Underdog-Marke ist. KangaROOS ist ein Label, in das Pseudos keinen Cent investieren würden, bei dem Kenner jedoch jeden Penny als bestens angelegt betrachten. Der häufig angeführte Kritikpunkt, dass sowohl Logo als auch die Label-Schriftzüge schlichtweg zu groß sein, muss mit einfachen Stolz über die Sneakers bekämpft werden. Nicht das Motto vergessen: „Seht her, ich trage Schuhe von KangaROOS!“ Und ihr nicht, Bitches!

 

Film, inspiriere mich! – Wie Sneakers aus Filmen entstehen

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Wenn Sneakers auf Filme treffen, dann ist die Richtung, in die das Verhältnis beider Parteien verläuft, meist klar wie Kloßbrühe. Marke X zahlt meist einen unbestimmten Betrag Y – der sich vermutlich in schwindelerregenden Höhen befindet – damit möglichst viele Darsteller im Film die Schuhe von X tragen. Eine bessere Promo, als Millionen von Kinogängern dauernd auf die Großaufnahmen der eigenen Sneakers blicken zu lassen, lässt sich kaum vorstellen. Meist werden dafür vorgefertigte Modelle der Firma X aus dem Sortiment genutzt, die dann durch den Film gepusht werden. Doch so läuft es nicht immer. Hin und wieder kommen nämlich diese besonderen Filme auf die Leinwand. Filme, in denen Sneakers eben NICHT so aussehen sollen, wie von der Stange.

Hier verlangen die Filmproduzenten nach etwas Besonderem, etwas Einzigartigem mit hohem Wiedererkennungswert. Nach Schuhen, bei denen sowohl bei den Film- als auch von den Sneaker-Interessierten die Kinnlade runterklappt – ein echter „Aha“-Effekt eben. So kommt es hin und wieder vor, dass die Big Names der Schuhindustrie extra Modelle für einzelne Filme entwerfen, diese in dem entsprechenden Streifen promotet und schließlich in extrem geringer Stückzahl releaset werden.

Das hat zum einen den Vorteil, dass das Label mit den extrem raren Schuhen ein Mysterium erschafft, für das die Fans gut und gerne bereit sind hohe Geldbeträge hinzublättern, nur um zu den wenigen Auserwählten zu gehören, die eben genau DIESE Sneakers tragen können. Zum anderen befriedigt es schlicht und einfach die Sammelleidenschaft jener Nerds, die permanent auf der Suche nach dem Exklusiven, dem Seltenen, dem Besonderen sind. Ein scheinbare Win-Win-Situation, letztlich aber wohl eher der eindeutig größere Erfolg für Marke X. Marke X ist übrigens in 80 bis 90 Prozent der Fälle ein nicht ganz unbekanntes Label aus den USA, dessen Name mit N anfängt und mit ike endet. – Richtig geraten, bravo!

Im Ernst: Wenn es eine Marke gibt, die dieses Promo-Konzept durch geschickte Movie-Deals perfektioniert hat, dann ist es Nike. Das fängt an bei den futuristischen Sneakers, die die Designer für Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ entwarfen. Die selbst-schnürenden Zukunfts-Sneakers die Michael J. Fox im Film trug, waren zum Release des Blockbusters in den späten Achtzigern noch reine Utopie, 2011 wurden die Gebete der Fans jedoch endlich erhört. Unter dem Titel Nike Air MAG releaste Nike die vom Film inspirierten Schuhe mit crazy Leucht-Sohlen, einem unglaublich geschmeidigem Design und allerhand abgedrehter Details – natürlich streng limitiert auf 1500 Stück.

Ein weiterer echter Kracher war inspiriert vom Horror-Streifen „Dawn of the Dead“. In dem Zombie-Movie selbst spielten Sneakers zwar keine bedeutende Rolle, jedoch inspirierte er findige Design-Junkies bei Nike zu einer ganz besonderen Version der Nike SK Trainer 1A. Heraus kam eine Version eben jener Kicks in knallig-gruseliger Halloween-Farbgebung: nur echt in Weiß, Royal, Grau, Schwarz und Orange. Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig mag die Farbgebung sein – aber dafür eben auch unglaublich speziell und interessant. Kurz: zum Verlieben, statt zum Gruseln.

Getoppt werden kann all dies eigentlich nur noch von der Space Jam-Edition des Jordan 11. Im Falle der einzigen und letzten großen Leinwand-Rolle von Michael Jordan, war es zwar keine große Überraschung, dass hierfür ein eigener Sneaker (na gut, eigentlich nur eine Special Edition) entworfen wurde. An der Besonderheit des Space Jam-Jordans änderte das aber natürlich nichts. So gilt das Modell auch heute noch als echte Rarität, für die Sammler auf Ebay gut und gerne 500 Euro aufwärts hinblättern. Dabei mussten die Jordan-Designer den 11er nicht einmal großartig kosmetisch überarbeiten, gilt doch schließlich bereits das Original-Modell als eines der beliebtesten der gesamten Jordan-Reihe. Die Farbgebung des Space Jam-Exckusives zeichnete sich jedoch vor allem durch den blau eingefärbten Jumpman aus, der auf dem schwarzen Grund geradezu leuchtend hervorsticht und damit unweigerlich die neidischen Blicke auf sich zieht – stilvoller kann man sich auf der Straße kaum bewegen.

Sneaker-Sammelwahn – Kinderkacke oder unbedingte Großtat?

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Was mussten wir uns von Außenstehenden schon alles anhören über unsere Sneaker-Sammelleidenschaft? Dass wir verrückt sind, soviel Geld für ein paar Schuhe auszugeben. Wozu wir überhaupt 50 Paar Schuhe brauchen, wenn es doch mit drei bis vier Paar mehr als genug wäre. Dass wir Nerds sind, die sich in Details verlieren, die sonst keinen normalen Menschen interessieren. Und dann natürlich die üblichen Aussagen über Leuten mit einer Sammelleidenschaft: Sie sind Neurotiker, haben irgendeine Persönlichkeitsstörung und laufen früher oder später mal Amok – bla, bla, bla. Es wird dringend Zeit für ein Loblied auf das gepflegte Sneaker-Sammeln.

Sneakers zu sammeln ist ein Phänomen der westlichen Wohlstandsgesellschaften. In Ländern, in denen man sich für zehn Euro am „All you can eat“-Asiabuffet sattessen kann und man selbst ohne festen Job nicht unbedingt innerhalb der nächsten zwei Wochen auf der Straße landet, verschieben sich die Grenzen zwischen „brauchen“ und „haben wollen“ ganz von alleine. Unsere Probleme bestehen aus Fragen danach, welches Snapback am besten zu den Retro-Jordans passt und wo man dieses ganz bestimmte Wunder-Pflegemittelchen, dass es eigentlich bloß in Amerika gibt, herbekommt. Luxusprobleme. Ganz klar, dass in dieser Zeit und unter diesen Umständen ein einziges Paar Schuhe für viele nicht mehr ausreicht (und auch nicht zwei, drei oder vier Paar). Davon kann man halten was man will – im Grunde ist eine fast schon erwartbare Entwicklung.

Nur: andere Sammeln Kugelschreiber. Briefmarken. Münzen. Was ist davon bitte zu halten? Was ist verrückter? Ein Schlafzimmer voller Nazi-Orden, für die man 500 Euro pro Stück hingeblättert hat, oder einen Flur voll mit edlen Kicks? Insofern darf man sich schon fragen: Sammelticks haben viele, aber ist Sneakersammeln nicht noch  einer der harmlosen unter ihnen?

Ganz zweifelsfrei ist er einer der interessantesten – und zwar ganz objektiv betrachtet. Während Münzen nichts weiter als kleine Metallstücke sind, die sich häufig nur in Nuancen voneinander unterschieden oder ihren hohen Wert einfach nur dadurch erhalten, dass sie in einem bestimmten Jahr geprägt wurden, springen exklusive Sneakers auch Unbeteiligten gerne mal ins Auge. Das große Plus ist, dass sie nicht nur eine Freude für den Sammler selbst sind, sondern auch für die Passanten, die ihm auf der Straße begegnen. Wie oft nimmt man schließlich mit einem gewissen Stolz die neidischen Blicke auf die ultra-über-kracher-mäßigen Special-Edition-Reebok Pumps wahr. – Ein erhabenes Gefühl, welches jeder nicht Sneakers-affine Mensch mal gehabt haben sollte.

Gesammelte Sneakers werden auch im Gegensatz zu Briefmarken nicht in staubige Bücher verbannt, wo sie ihr trauriges Dasein fristen. Sie werden auf der Straße getragen und wir können uns an ihnen jeden Tag, an dem wir sie tragen aufs Neue erfreuen. Es ist eine Sammelleidenschaft, die wir mit unserem Kleidungsstil zum Ausdruck bringen können, anstatt sie in dicken Wälzern verbergen zu müssen. Und ganz nebenbei sehen wir noch geil damit aus.

Klar, es gibt auch die Gegenbeispiele. Die Nerds, die für ein paar Versace-Kicks um die halbe Welt fliegen, tausende von Euros ausgeben, nur um sie dann in eine beleuchtete Vitrine zu stellen. Die Dudes, die sich ein paar limitierte Air Forces für mehrere Hunnis gönnen, um sie dann einfach NIE anzuziehen, weil die Feinstaubpartikel da draußen die Laces vergilben könnten. Den Sinn eines solchen Verhaltens mag man anzweifeln, aber immerhin – und das muss man ebenfalls berücksichtigen – glühen diese Nerds wenigstens für ihre Sache. Und das ist ein Fakt, den man fast allen Sammlern zugutehalten sollte.

Denn machen wir uns nichts vor: Genau wie alle anderen Sammler sind wir Sneaker-Heads verrückt. Aber es ist unser Hobby, und wir lieben es. Am Ende sind wir alle ein bisschen crazy. Die Kunst ist, einfach dazu zu stehen. Und direkt in den nächsten Footlocker zu abzubiegen und die Jordan Einser noch schnell in Schwarz/Blau holen – die fehlen nämlich noch in der Sammlung.

Schnürsenkel binden – eine Wissenschaft für sich

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Komm, gib es zu – auch in dir steckt ein Kind! Ein infantiler Charakter mit dummen Ideen, die keinen Sinn, aber dafür verdammt viel Spaß machen. Sonst würdest du dich schließlich auch nicht so sehr für Sneakers interessieren! Doch wenn dir das nicht schon genug infantiler Mist ist, mit dem du dich beschäftigen kannst, haben wir hier was Neues für dich. Ein paar verrückte Ideen, auf welche unterschiedlichen Weisen du dir deine Schuhe zubinden kannst! Ja, du hast richtig gelesen!

Criss Cross

Die wohl gängigste Methode seine Sneakers zu binden und am besten geeignet für 146cm Standard Laces. Die Enden werden durch die vordersten Schlaufen geführt, überkreuzt und von oben oder unten durch die nächsten Schlaufen geführt und immer so weiter. Hat sich etabliert, ist gängig, unauffällig – und vielleicht ein bisschen langweilig.

Frisch aus der Packung

Wer Sneaker-Nerd ist und der Welt gerne zeigt, dass er nur frische Kicks trägt, lässt die Schnürung der fabrikneuen Sneakers so, wie sie ist. Meistens sind die Schnürsenkel dann zu einem kleinen Knäuel zusammengebunden. Kann man mit viel Mühe auch versuchen nachzubinden, sieht jedoch selten so aus, wie frisch aus dem Laden. Aus diesem Grund  lassen viele diese Schnürung so lange wie möglich bestehen, wenn sie sich ein neues Paar gecoppt haben. Pech für den, der ein Paar ergattert hat, welches von Anprobe-Idioten vorher schon aufgedröselt wurde… tse, tse, tse.

Lock Lacing

Das Lock Lacing ist eine etwas kompliziertere Technik. Hast du dich jemals gefragt, warum die beiden obersten Schlaufen-Löcher meist so dicht beieinander liegen? Damit du das Lock Lacing machen kannst! Bis zu den letzten vier Löchern am Knöchel wird der Schuh nach der traditionellen Criss Cross-Weise geschnürt. Die vorletzten Schlaufen werden jedoch übersprungen, die Laces werden von unten durch die beiden obersten Löcher gezogen und von dort wiederum von oben durch die beiden vorletzten. Dann werden die Senkel gekreuzt und festgezogen. Gibt – getreu des Namens – der Ferse starken halt und verhindert das nervige, ungewollte Rausschlüpfen aus den Schuhen – und das ganz ohne Schleife. Perfekt!

X-Faktor

Wem die gebundenen Schnürsenkel zu sehr auf den Fußrücken drücken, für den empfiehlt sich der X-Faktor. Hier überkreuzen sich die Laces nämlich nur zweimal und üben damit weniger Druck auf das zarte Füßchen aus. Die Bindung ist der einfach: Die Senkel werden durch die beiden untersten Schlaufen gezogen und dann von unten durch die nächsten Schlaufen aus derselben Seite. Erst wenn du sie durch das zweite Schlaufenpaar gezogen hast werden sie überkreuzt. Dann gehen sie wieder auf derselben Seite von unten das nächste Schlaufenpaar, dann werden sie weiter gekreuzt. Halb so viele „Kreuzungen“ bedeutet weniger Druck, höheren Tragekomfort. Aber der Stylefaktor? Hmm.

Schachbrett

Der Schachbrett, von manchen geliebt, von vielen gehasst, ist ein Sonderfall, der früher vor allem mit den berüchtigten (und nur mit extrem langen!) Fat-Laces funktionierte, heute jedoch kaum mehr gesehen wird. Ist die Menschheit reif für sein Comeback? – Man weiß es nicht. Für den Fall, dass du es probieren willst: Schnüre eines der Laces S-förmig wie eine Schlange durch die Schlaufen, sodass sich ein Ende an den untersten Schlaufen, das andere an den obersten befindet. Jetzt nimmst (je nach Länge) ein bis zwei weitere andersfarbige Schnürsenkel und ziehst sie abwechselnd von oben und von unten durch das S. Du verwebst sie quasi miteinander, sodass ein Schachbrettmuster dabei entsteht. Et voila! Funktioniert vor allem mit sehr breiten Sneakers, wie z.B. Skate-Schuhen.

Disclaimer

Natürlich ist das hier nur ein winziger Ausschnitt von Millionen von Arten und Weisen, wie man seine Sneakers binden kann und soll lediglich als kleine Inspiration dienen. Noch unzählige weitere und bebilderte Ideen findest du in Standardwerken wie „Laces – 100 Ways to Pimp Your Kicks“ und auf entsprechenden Webseiten. Und nun: Viel Spaß beim Binden!

Schmutzige Gedanken – welche Sneakers so richtig Dreckig sein müssen

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Normalerweise ist der Sneaker-Nerd darauf bedacht, seine kostbaren Treter so lange wie möglich brandneu aussehen zu lassen. So achtet er akribisch darauf, jeden kleinen Fleck und jeden noch so kleinen Spritzer sofort zu beseitigen. Er gibt Unsummen für Pflege- und Reinigungsmittel aus, deren Wirksamkeit zumindest zweifelhaft ist. Er weigert sich, bei Regen auch nur einen Schritt mit den schneeweißen Kicks für die Tür zu setzen und umläuft Pfützen im Zehn-Meter-Radius. Dabei gibt es Sneakers, die nach Dreck geradezu schreien. Welche das sind und warum gerade sie den Dreck benötigen, um ihre volle Look-Wirkung zu entfalten – das haben wir für euch herausgefunden.

Die Nummer Eins unter den Sneakers, die dreckig sein MÜSSEN, um ihre einzigartige Wirkung entfalten zu können, sind zweifelsfrei die All Star-Klassiker von Converse. Mal ganz ehrlich: Wer darauf achtet, seine Chucks immer sauber zu halten, der hat es einfach nicht verstanden. Das mag vielleicht zunächst provokant klingen, ist aber leider einfach eine Tatsache – Punkt! Converse All Stars – egal welcher Farbe und Form – weisen erst dann ihren urtypischen, charakteristischen Look auf, wenn ihre Sohle schmutzig und abgelatscht, der Stoff ausgebeult und die Schnürsenkel verfärbt sind. Über die Jahre hinweg hat sich ein so ein bestimmtes Bild dieser Sneakers etabliert, mit welchem der Hersteller Converse sogar immer wieder für die Schuhe geworben hat. Entscheidend dafür war vor allem die Tatsache, dass sich Fans die Schuhe nicht nur zu eigen machten – sie machten sie vielmehr zu einem eigenen Kunstwerk. Die ursprünglich als Basketball-Sneakers konzipierten Schuhe wurden nämlich schon bald von den Kids als Streetwear-Schuhe angenommen und machten vor allem in der Grunge-Ära der 90er eine interessante Entwicklung durch. Passend zu schlabberigen Jeans, langen Haaren und großen T-Shirts wurden Chucks hier dreckig und abgewetzt gerockt. So konnte sich das Bild der dreckigen Chucks als Teil einer Jugenduniform in den Köpfen der Menschen manifestieren und verhalf dem Produkt schließlich zu einem bis dato unerreichten Erfolg. Zusätzlich werden Chucks bis heute oft und gerne mit aufgerissenen Nähten und kleinen Löchern getragen sowie mit Pins oder kleinen Aufnähern verziert. Sie schaffen damit – als ein Schuh(!)-Modell – den wohl einzigartigen Spagat zwischen Mode-/Konsum-Wahn und gesellschaftskritischem Rebellentum.

Obwohl Chucks ganz zweifelsfrei – wenn man sie so nennen möchte –  DIE Dreck-Schuhe schlechthin sind, sind es nicht die einzigen, mit denen man auf den Clean-Look verzichten sollte. Durchstöbert man die Foren nach entsprechenden Meinungen zu anderen Schuhen und Sneakers, finden sich auch andere Beispiele, auf die eine ähnliche Stil-Politik zutrifft.

In diesem Zusammenhang müssen die gerade in den letzten Jahren wieder sehr beliebt gewordenen Doc Martens erwähnt werden. Die populären Springerstiefel gelten bei vielen als Festival-Schuhe schlechthin und werden häufig auf Veranstaltungen wie Rock am Ring gesichtet. Dass es dort, gerade bei Regenwetter, etwas dreckiger zugeht, ist bekannt. Dass Doc Martens aber genau aus diesen Gründen dort am liebsten getragen werden, jedoch auch. Viele Fans sind der Ansicht, dass die Martens nur mit leichtem Schmutzfilm so richtig authentisch rüberkommen und tragen sie ausgiebig bei schlechtem Wetter ein, bis sie schließlich den perfekten Dirty-Look aufweisen.

Doch selbst bei einigen hochpreisigen Luxusmodellen geht nichts ohne ein bisschen Schmutz. Die heiß begehrten Acne Pistols sehen laut Ansicht vieler Fans erst so richtig ausgelatscht so richtig gut aus. Angesichts des extrem hohen Preises der Ankle Boots mag sich das vielleicht etwas verrückt anhören, gleichzeitig scheint ihnen jedoch tatsächlich noch etwas an Charakter zu fehlen, wenn sie noch in ihrem unbefleckten Glanz erstrahlen. Erst wenn das Leder etwas abgewetzt und brüchig und das Material etwas ausgebeult erscheint, kommt der wahre Charme der Boots zur Geltung.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Diese sogenannten Dreck-Regeln lassen sich definitiv nicht auf alle Schuhe oder Sneakers anwenden. Tatsächlich trifft das Verlangen nach Schmutz nur auf einige wenige Sneakers zu. Chucks, Doc Martens und Pistols sind drei der populärsten Beispiele. Die neusten Jordans in abgewetzt zu tragen kommt nach wie vor nicht infrage. Muss es ja auch nicht – schließlich haben wir genug damit zu tun, mit unseren Chucks durch Schlammgruben zu waten. In diesem Sinne: Stay fresh, stay dirty!

Den Dom da lassen, die Schuhe nicht – Sneakers shoppen in Köln

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Rheinmetropole Köln: Heimat des weltberühmten Doms, einiger großen Fernsehsender und der größten Sauf- und Sex-Parade unter christlichem Deckmantel, dem Kölner Karneval. Doch war das wirklich schon alles, was dieses schöne Städtchen mit den seltsam kleinen Bieren und dem sympathischen Dialekt zu bieten hat? Nicht ganz, denn da wären ja noch die zahllosen hochinteressanten Sneaker-Läden, die sich in Kölle finden lassen. Denn so viel es auch dort auch zu sehen gibt – wenn man schon da ist, will man natürlich auch das Shopping Herz zufrieden stellen. In vielen der oftmals auf Skate-Wear und -Equipment spezialisierten Stores kann und sollte man dies auch ausgiebig tun. Eine kleine Auswahl an Kölner Sneaker-Tempeln haben wir für euch herausgesucht.

Vibes

Der Vibes Store ist einer DER Hot Spots, was Sneakers in Köln angeht. Die gemeingefährliche Professionalität der Ladenbetreiber zieht sich durch jede Faser des Ladens in der Palmstraße. Das fängt bei dem interessanten Sortiment an: Neben den obligatorischen Skate-Tretern finden sich hier einige unfassbar schöne Air Max-, Jordan- und New Balance-Modelle. Die Auswahl reicht hier von auffällig und exotisch bis schlicht und einfach. Kurzum: Hier findet jeder Topf seinen Deckel bzw. jedes Paar Füße seine passenden Kicks. Beworben werden die Produkte zudem durch hochwertige Foto-Strecken, die online unter www.vibes-store.de einsehbar sind und definitiv Bock machen, das Sortiment näher unter die Lupe zu nehmen. Wem das immer noch nicht ausreicht, der möge bitte die in schöner Regelmäßigkeit veranstaltet Partys der Ladenbetreiber besuchen. Mehr geht nun wirklich nicht!

Doubleight

Nicht weniger gut aufgestellt ist das Doubleight in der Ehrenstraße 15. Der schnuckelige kleine Laden bietet neben einem mit Vans-Stickern tapezierten Kühlschrank ein ordentliches Sortiment unterschiedlichster Sneakers von raren Air Jordans über Must-Haves von Vans bis hin zu topaktuellen Adidas Originals Modellen. Hier sollten also keine Wünsche offenbleiben. Um die potentielle Kundschaft stets up-to-date zu halten, glänzt das Doubleight zudem durch ausgeprägte Facebook- und Instagram-Präsenz. Hier wird man direkt über Neuerscheinungen informiert und kann im Zweifelsfall auch mal das ein oder andere Paar für spätere Abholung reservieren. So etwas nennt man Kundenservice! Wem das nun immer noch nicht genügend Gründe für den Store sein sollten, der möge sich doch bitte bei seiner nächsten Köln-Reise selbst von dessen Qualität vor Ort überzeugen. Wer da ohne ein Paar frische Kicks aus dem Laden kommt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ehrenwort!

The Good Will Out

Händelstraße 41, The Good Will Out, absoluter Sneaker-Tempel. Nuff said. Eigentlich. Okay, sagen wir noch etwas mehr. Wenigstens so viel: Wer die ganze Bandbreite sucht; die ganze Fülle verschiedenster Sneakers für jeden Geschmack von abgedreht bis 08/15, für den ist The Good Will Out genau die richtige Adresse. Keine Spezialisierung auf Skate oder Basketball-Schuhe, aber auch keine halben Sachen. Stattdessen jede Menge Classics von Reebok (ERS, Classics, Pump), Pflichtmodelle von Nike (Air Max 90, Air Force 180) und allerhand crazy Stuff von Adidas (Jeremy Scott-Modelle Galore!). Dazu noch jede Menge Onitsuka Tigers, Vans, New Balances und Stussys. Ihr seht schon: Hier werden keine halben Sachen gemacht. Checkt die Fotos auf Facebook und überzeugt euch selbst vom Sortiment und den Events oder schaut einfach selbst vorbei, wenn ihr in der Nähe seid… soll sich wohl lohnen.

Pacific Beach

Das Pacific Beach in der Berrenrather Straße 181 ist ein klassischer Sneaker-Store für die Skate-Freunde unter uns. Der Laden ist clean und minimalistisch eingerichtet – das wirkt nicht nur edel und stilvoll sondern lenkt vor allem den Blick auf das Wesentliche: Das durchaus überzeugende Sneakersortiment nämlich. Die großzügige Schuh-Wand gibt direkt beim Eintreten den Überblick über sämtliche angebotene Marken und Modelle. Neben der ebenfalls angebotenen, obligatorischen Streetwear zeichnet sich das Sortiment vor allem durch schlichte Klassikermodelle von Vans und co aus. Surfer werden sich hingegen über die Große Auswahl traumhafter Flip Flops von Reef freuen. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass man neben zahlreichen Skateboards auch sich auch noch mit einem ganzen Berg Zubehör eindecken kann – hier hat das Pacific Beach eindeutig den Fokus drauf. Und hier macht den Betreibern auch niemand was vor. Pflichtbesuch!

Sneakers shoppen in München – wo sich Brezel und Air Max Gute Nacht sagen

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Na, schon den diesjährigen Oktoberfest-Trip gebucht? Schon die Vorfreude geweckt, mal wieder zu tief in den Maßkrug zu schauen, ausgiebig Weißwurst zu frühstücken und Brezeln zu knabbern? Auch wenn man es sich als Nicht-Münchner kaum vorstellen kann – die Stadt bietet weit mehr als kulinarische und alkoholische Großtaten. So eignet sich München nämlich ganz hervorragend zum Sneaker-Shoppen. Ja, tatsächlich – München ist modemäßig nämlich nicht nur für die Schickeria und Louis Vuitton-Fans der oberen 10.000 relevant, sondern bietet auch die volle Packung Streetwear- und Sneakerläden. Welche die Top-Anlaufpunkte für Schuh-Fanatiker sind, das haben wir für euch herausgefunden – in unserem München-Sneaker-Special.

Kickz Stachus

Vielen Dorfnasen mag Kickz lediglich als einer der großen deutschen Sneaker-Versandhändler ein Begriff sein. Tatsächlich aber betreibt das Unternehmen zahlreiche Flagship-Stores in ganz Deutschland. Dass sich einer der größten und besten in München befindet ist kein Zufall – schließlich hat der Konzern seine Wurzeln in der bayrischen Hauptstadt. Im Store an der Herzog-Wilhelm-Straße, gleich am Karlsplatz findet sich „Münchens größte Sneakerwand“ – und die lässt kaum Wünsche offen. Das Personal? – kompetent, freundlich und hilfsbereit. Wer spezielle Modelle sucht, der fragt nach und bekommt sie im Idealfall sogar individuell geordert. Wem das noch nicht genügt, der kann sich in der unendlichen Auswahl an Street- und Baskettball-Wear verlieren. Zeit kann man bei Kickz also definitiv mehr als genug zubringen. Überlegt euch also schon mal einen guten Zeitvertreib für eure Begleitung, während ihr den Kickz Stachus durchstöbern werdet.

Early

„Sneakers, not diapers“ – besser könnte man kaum auf den bringen, worauf man bei Early den Fokus legt. Ganz klar, hier geht es um die wichtigen Sachen im Leben und nicht um Kinderkacke. Dafür aber umso mehr um Kinderschuhe. Hier könnte das Sortiment kaum breiter gefächert sein, denn es teilt sich in Sneakers für alle Altersklassen: „Cribs“ – für die jüngsten unter den Schuhfanatics, „Toddler“, für die, die nicht warten können, mit ihren kleinen Füßchen in exklusive Air Max reinzuwachsen, „Youth“ für die Teens und schließlich „Adults“, damit sich Eltern und Nicht-Eltern auch gleich noch ein Paar mitnehmen können. Hier wird jeder SEIN ganz eigenes Schmuckstück finden. Den Early Store findet ihr gleich beim Viktualienmarkt in der Westenriederstraße 18, mitten im Zentrum. Ganz klarer Pflichtbesuch, egal ob mit Kids oder ohne.

Amen

Der Amen-Store ist seit seiner Eröffnung 2007 die absolute Sneaker-Institution in München. Anders als bei der Konkurrenz wird hier ausschließlich auf Klasse statt Masse gesetzt. Das Sortiment besteht aus monster-specialhaften Exemplaren von Nike, Asics, New Balance, Vans und Undefeated, die man definitiv nicht in jedem x-beliebigen Footlocker finden würde. Der Amen-Store befindet sich in der Corneliusstraße und ist ebenfalls sehr zentral gelegen und nicht nur deshalb ein absolutes Muss für jeden Sneaker-Kenner beim Besuch in München. Der Name ist hier jedenfalls kein Zufall, denn dies ist die Kirche aller Sneaker-Gläubigen. Amen!

Coilex Store

Für wen all die Air Max, Jordans und Sambas zu kindisch sind und wer stattdessen auf der Suche nach waschechter Grownups-Sneaker-Fashion ist, für den ist der Coilex Store in der Theresienstraße die richtige Adresse. Das Sortiment des Concept-Stores umfasst Marken wie Nat-2, MayBe und meer-sein. Sprich: Das hier ist klassisch angehauchte, aber stets an der Grenze zur Verrücktheit befindliche Sneaker-Mode abseits des bekannten Mainstream-Zirkus‘. Somit ist das Coilex gerade für diejenigen interessant, die gerne mal den Blick über den Tellerrand wagen und sich immer wieder von neuen Looks überzeugen lassen wollen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Also – auschecken!

Sneakers shoppen in Hamburg – wo man definitiv vor Anker gehen sollte

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So, so, und ihr dachtet also, ausgiebiges Sneaker-Shopping funktioniert nur in Berlin? Schon okay, ihr dürft euch später für diesen Irrglauben entschuldigen. Spätestens nach unserem Hamburg-Special. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands hat nämlich tatsächlich noch ein ganzes Stück mehr zu bieten, als Reeperbahn und Herbertstraße, ihr kleinen Ferkel! Zum Beispiel eine Spitzenauswahl exquisiter Sneaker-Stores, wie man sie in kaum einer zweiten deutschen Stadt findet. Wir haben einige dieser Leckerbissen für euch herausgepickt, damit ihr vom nächsten Besuch in der Hansestadt auch nicht mit leeren Händen zurückkommt.

Glory Hole

Passend zum, naja, „Dingdong“-Image Hamburgs hätte der Betreiber kaum einen besseren Namen für diese kleine Sneaker-Oase mitten in St. Pauli wählen können. Wer aber nun einen abgewetzten, leicht runtergekommenen Schuh-Kabuff erwartet, der täuscht sich. Das Innere des Glory Holes ist clean und sehr modern gehalten. Die Prachtstücke, zum großen Teil von Nike, sind teils sauber nebeneinander aufgereiht, teilweise befinden sie sich in Plexiglas-Röhren an den Wänden – definitiver Future-Scheiß! Aber Vorsicht – geschenkt bekommt man in diesem gehobenen Etablissement keinen Schuh. Die nicht selten exklusiven Special Edition-Kicks haben ihren Preis. Dafür hat man aber die Sicherheit von kompetentem Personal beraten zu werden. Wir wollen ja schließlich nicht von irgendeinem Horst-Günther zum  nächsten Fubu-Sneaker-Fehlkauf überredet werden.

St. Cream

Das St. Cream im Hamburger Stadtteil St. Georg, oftmals lediglich mit “cream” abgekürzt, ist kein reiner Sneakerladen. In dem simpel designten und mit Holz-Elementen durchzogenen Laden werden Schuhe und Mode quasi „frisch ab Werk“ auf Europaletten präsentiert. Wer hier an Standard-Streetwear denkt, wird vom breiten Sortiment aus Trend-Fashion und klassischen Stücken überrascht sein. Ähnliches gilt natürlich auch für die Auswahl der Sneakers: Nike, Adidas, New Balance, Vans, SLVR, aber auch Marken wie Sperry oder Grenson, die man eventuell bislang nicht auf dem Schirm hatte, lassen sich hier finden. So ist St. Cream vor allem ein Laden für Sneaker-Fans, die offen für Neues sind und sich gerne auch von einer etwas edleren Linie überzeugen und inspirieren lassen wollen.

Animal Tracks

Auch das Animal Tracks ist nicht unbedingt die Anlaufstelle für 08/15-Durchschnittssneakers. Klar, auch hier finden sich die Klassiker der allseits bekannten Marken, aber eben auch Labels, die man nicht an jeder Ecke sieht. Sollen es ein Paar interessante Supras sein? Oder doch lieber ein Paar hippe ALIFEs? Kenner werden auch die Auswahl an Puma-Kicks diggen, aus der sich vielleicht die eine oder andere Perle hervortut. Egal, welchen Marken-Fetisch man hat, bei Animal Tracks in den Neustädter Colonnaden kann man definitiv ein paar Stunden zubringen – und schließlich auch ein paar Scheine lassen.

Titelheld

Grindelallee, Eimsbüttel, unweit der Uni, Sneakers im Birkenwald. Im ultra-durchgestylten „Titelheld“ fühlt man sich schon fast wie in einem reinen Showroom. Tatsächlich handelt es sich hier aber um den jüngsten Sneaker-Store Hamburgs. Doch mit „außen hui, innen pfui“ will man hier nix zu tun haben – hier stimmen die äußeren, wie auch die inneren Werte. Die kleine aber exklusive Auswahl handverlesener Kangaroos-, Asics-, Adidas- und Nike-Modelle mag vielleicht Marken-mäßig nicht sonderlich überraschen, einzelne Exemplare der angebotenen Treter dafür umso mehr. Wer also etwas Neues, Frisches sucht, sollte bei der nächsten Shoppingtour durch die Hansestadt also unbedingt hier vorbeischauen.

Allike

Bei Allike, einer festen Institution unter den Hamburger Sneaker-Läden, verfolgt man offenbar eine andere Strategie: Das Sortiment ist hier vor allem eines: groß! Mit Marken von Lakai über Clarks bis Lacoste findet das Sneaker-Herz so ziemlich alles, was es zur Glückseligkeit braucht. Und das Allerbeste: Man muss nicht mal in Hamburg vor Ort sein, um sich nach Lust und Laune durch das Sortiment zu wühlen, denn unter allikestore.com hat der Laden einen sensationellen Mailorder am Laufen. Natürlich ist bei Allike auch jeder Schuh-Interessierte vor Ort willkommen. Das Fachpersonal hilft, der eigene Geschmack entscheidet – alles so, wie’s sich eben für einen guten Sneaker-Store gehört.

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